Avocado Dip alias Guacamole – 7 praktische Tipps & Tricks

Avocado Dip ist gleich Guacamole, Guacamole ist gleich Avocado Dip. So liest man es oft in Artikeln und Rezepten, die sich der bei uns immer populären werdenden Kreation aus Mexiko widmen.

Avocado Dip = Guacamole?

Obwohl der Avocado Dip natürlich die häufigste Verwendungsart von Guacamole ist, ist das nicht ganz richtig. Wie wir bereits in einem Artikel, der sich rund um die verschiedenen Variationen für Dips und Saucen aus Avocados beschäftigte, angemerkt hatten, kann die Guacamole auch als Füllung, z.B. von Tortillas,  oder als Brotaufstrich genutzt werden.  Wir finden, dass Guacamole am besten – und damit auch besser als mit „Avocado Dip“ –  mit „Avocado Creme“ beschrieben werden kann.

Und das obwohl die Bezeichnung „Guacamole“ von ahuacamolli (aus der Azteken-Sprache Nahuatl) abgeleitet wurde, was wiederum vielfach mit „Avocadosuppe“ oder „Avocadosauce“ übersetzt wird. Aber mal ehrlich, eine Sauce auf dem Brot oder eine Suppe im Tortilla, das passt nicht wirklich.

Ahuacamolli, ahuacamolli … hmmm, das habe ich doch schon mal bei euch gelesen … Fast, denn als wir euch über die GEssen Avocadissimoeschichte der Avocado aufgeklärt hatten, sind wir natürlich auch auf ihre Namensherkunft eingegangen. Dort fiel dann auch der Ausdruck ahuacatl (=Hoden) als ursprüngliche Bezeichnung der Azteken für ihre verehrte Wunderfrucht.

 

Guacamole: 7 nützliche Tipps – nicht nur für den Avocado Dip 😉

Doch zurück zur Guacamole: Die Original-Guacamole in Mexiko wird mit Tomatillos zubereitet. In manchen Rezepten ist dann die Rede davon, dass man als Ersatz grüne Tomaten verwenden sollte.

Deshalb hier unser …

  • Tipp 1:
    Statt grünen Tomaten, die das durchaus giftige Solanin enthalten können, verwendet einfach vollreife, rote Tomaten. Das ist genauso gut und weniger gefährlich.

Guacamole ist deswegen auch so beliebt, weil man es relativ einfach selbst zubereiten kann. Was man aber auf alle Fälle braucht, ist eine reife Avocado. Was aber tun, wenn die Avocado, die man zur Hand hat, dem Reifetest nicht standhält und man keine Lust hat, länger als nötig zu warten?

  • Tipp 2:
    Um die Reifung einer Avocado zu beschleunigen, könnt ihr eure Avocados zusammen mit Äpfeln lagern. Äpfel strömen nämlich ein Gas aus, das die Avocado schneller reifen lässt!

Ein Nachteil der mexikanischen Spezialität ist, dass das Fruchtfleisch der Avocado und damit die ganze Guacamole an der Luft schnell braun wird. Neben der allseits bekannten Empfehlung des Beträufelns mit Zitronensaft, gibt es zwei weitere Kniffe:

  • Tipp 3:
    Wird die Guacamole nicht sofort gegessen oder – in welcher Form auch immer – verwendet, solltet ihr sie mit einer Frischhaltefolie abdecken und im Kühlschrank lagern.
    Aber Achtung: Auch in diesen kälteren Gefilden kann sie nur etwa eine Stunde ohne Braunwerden aufbewahrt werden.
  • Tipp 4:
    Legt ihr den bei der Zubereitung entnommenen Kern der Avocado in die fertige Guacamole hinein und entfernt ihn erst kurz vor dem Servieren, könnt ihr das Verfärben der Avocado noch etwas hinauszögern.

Wenn ihr gerne ausgiebig und langsam esst und befürchtet, die Guacamole verfärbt während sich während der Prozession unschön zu einem braunen Etwas, beherzigt einfach …

  • Tipp 5:
    Serviert die Avocadokerne doch einfach als Dekoration und lasse sie in der Guacamole eingesteckt. Dadurch wird ein erheblicher Umkreis um den Kern geschützt.
    Aber achtet auch hier auf Folgendes: Für wirksamen Schutz müssen die Kerne mit der Guacamole in direktem Kontakt stehen, also nicht einfach an den Rand des Tellers legen!Essen Avocadissimo

Wer die Gua­ca­mole scharf mag, mischt ja gerne noch etwas Chili dar­un­ter. Ein banaler, aber doch weit reichender Trick ist daher

  • Tipp 6:
    Mit den hunderten von Sorten von Chilis experimentieren! Ein immer anderes Geschmackserlebnis ist garantiert – genauso, wie wenn ihr bei den Gewürzen ab und an variiert, z.B. mit Basilikum, Senf oder Kreuzkümmel statt dem oft genannten Koriander.

Und schließt noch ein ganz aktueller

  • Tipp 7:
    Diese Woche gibt es ab Donnerstag, den 07.07. bei Aldi Süd würzig-pikante Spezialitäten nach mexikanischer Art und da gibt es in einer 300ml-Flasche auch eine „Guacamole Sauce“ für nicht mal einen Euro käuflich zu erwerben, für 89 Cent genauer gesagt.
    Vielleicht kann der eine oder andere hier in unseren Kommentaren oder auf unserer Facebookseite http://www.facebook.com/avocadissimo von seinem Geschmackserlebnis mit dieser Sauce berichten. Wir würden uns darüber freuen!

 

„Bienvenido Mexiko a Aldi Süd“

Noch ein kleiner Zusatz:
Um die Avocadisierung von Aldi zu demonstrieren, sei noch Folgendes angemerkt: Für 3,99 Euro wird auch ein Avocado Öl – also das zur Essenzubereitung, nicht das für die Kosmetik – angeboten, und zwar aus „ausgewähltem Fruchtfleisch handverlesener Avocados“.

Wir verabschieden uns für heute mit einem herzlichen „Adios Avocadissimo-Amigos“ und bitten wie immer um euer Feedback.

One Response to Avocado Dip alias Guacamole – 7 praktische Tipps & Tricks
  1. Kiara
    Juli 6, 2011 | 21:41

    Hallo,

    eure vielen tollen Artikel über Guacamole hat mich neugierig gemacht, daher wollte ich mal einen Selbsttest machen. Das Ergbnis erfahrt ihr hiermit:

    Ich habe mir zum einen die Guacamole-Sauce vom Aldi geholt und selbst das Guacamolerezept von euch zubereitet. Mein Testergebnis: Die Sauce ist für die Schnelle nicht schlecht zu Fleisch und Nudeln, aber die selbst zubereitete Guacamole (mit Beherzigung eurer Tipps)übertrifft es um Welten :)

    Weiter so!
    Liebe Grüße

Avocado Dip alias Guacamole – 7 praktische Tipps & Tricks

Avocado Dip ist gleich Guacamole, Guacamole ist gleich Avocado Dip. So liest man es oft in Artikeln und Rezepten, die sich der bei uns immer populären werdenden Kreation aus Mexiko widmen.

Avocado Dip = Guacamole?

Obwohl der Avocado Dip natürlich die häufigste Verwendungsart von Guacamole ist, ist das nicht ganz richtig. Wie wir bereits in einem Artikel, der sich rund um die verschiedenen Variationen für Dips und Saucen aus Avocados beschäftigte, angemerkt hatten, kann die Guacamole auch als Füllung, z.B. von Tortillas,  oder als Brotaufstrich genutzt werden.  Wir finden, dass Guacamole am besten – und damit auch besser als mit „Avocado Dip“ –  mit „Avocado Creme“ beschrieben werden kann.

Und das obwohl die Bezeichnung „Guacamole“ von ahuacamolli (aus der Azteken-Sprache Nahuatl) abgeleitet wurde, was wiederum vielfach mit „Avocadosuppe“ oder „Avocadosauce“ übersetzt wird. Aber mal ehrlich, eine Sauce auf dem Brot oder eine Suppe im Tortilla, das passt nicht wirklich.

Ahuacamolli, ahuacamolli … hmmm, das habe ich doch schon mal bei euch gelesen … Fast, denn als wir euch über die GEssen Avocadissimoeschichte der Avocado aufgeklärt hatten, sind wir natürlich auch auf ihre Namensherkunft eingegangen. Dort fiel dann auch der Ausdruck ahuacatl (=Hoden) als ursprüngliche Bezeichnung der Azteken für ihre verehrte Wunderfrucht.

 

Guacamole: 7 nützliche Tipps – nicht nur für den Avocado Dip 😉

Doch zurück zur Guacamole: Die Original-Guacamole in Mexiko wird mit Tomatillos zubereitet. In manchen Rezepten ist dann die Rede davon, dass man als Ersatz grüne Tomaten verwenden sollte.

Deshalb hier unser …

  • Tipp 1:
    Statt grünen Tomaten, die das durchaus giftige Solanin enthalten können, verwendet einfach vollreife, rote Tomaten. Das ist genauso gut und weniger gefährlich.

Guacamole ist deswegen auch so beliebt, weil man es relativ einfach selbst zubereiten kann. Was man aber auf alle Fälle braucht, ist eine reife Avocado. Was aber tun, wenn die Avocado, die man zur Hand hat, dem Reifetest nicht standhält und man keine Lust hat, länger als nötig zu warten?

  • Tipp 2:
    Um die Reifung einer Avocado zu beschleunigen, könnt ihr eure Avocados zusammen mit Äpfeln lagern. Äpfel strömen nämlich ein Gas aus, das die Avocado schneller reifen lässt!

Ein Nachteil der mexikanischen Spezialität ist, dass das Fruchtfleisch der Avocado und damit die ganze Guacamole an der Luft schnell braun wird. Neben der allseits bekannten Empfehlung des Beträufelns mit Zitronensaft, gibt es zwei weitere Kniffe:

  • Tipp 3:
    Wird die Guacamole nicht sofort gegessen oder – in welcher Form auch immer – verwendet, solltet ihr sie mit einer Frischhaltefolie abdecken und im Kühlschrank lagern.
    Aber Achtung: Auch in diesen kälteren Gefilden kann sie nur etwa eine Stunde ohne Braunwerden aufbewahrt werden.
  • Tipp 4:
    Legt ihr den bei der Zubereitung entnommenen Kern der Avocado in die fertige Guacamole hinein und entfernt ihn erst kurz vor dem Servieren, könnt ihr das Verfärben der Avocado noch etwas hinauszögern.

Wenn ihr gerne ausgiebig und langsam esst und befürchtet, die Guacamole verfärbt während sich während der Prozession unschön zu einem braunen Etwas, beherzigt einfach …

  • Tipp 5:
    Serviert die Avocadokerne doch einfach als Dekoration und lasse sie in der Guacamole eingesteckt. Dadurch wird ein erheblicher Umkreis um den Kern geschützt.
    Aber achtet auch hier auf Folgendes: Für wirksamen Schutz müssen die Kerne mit der Guacamole in direktem Kontakt stehen, also nicht einfach an den Rand des Tellers legen!Essen Avocadissimo

Wer die Gua­ca­mole scharf mag, mischt ja gerne noch etwas Chili dar­un­ter. Ein banaler, aber doch weit reichender Trick ist daher

  • Tipp 6:
    Mit den hunderten von Sorten von Chilis experimentieren! Ein immer anderes Geschmackserlebnis ist garantiert – genauso, wie wenn ihr bei den Gewürzen ab und an variiert, z.B. mit Basilikum, Senf oder Kreuzkümmel statt dem oft genannten Koriander.

Und schließt noch ein ganz aktueller

  • Tipp 7:
    Diese Woche gibt es ab Donnerstag, den 07.07. bei Aldi Süd würzig-pikante Spezialitäten nach mexikanischer Art und da gibt es in einer 300ml-Flasche auch eine „Guacamole Sauce“ für nicht mal einen Euro käuflich zu erwerben, für 89 Cent genauer gesagt.
    Vielleicht kann der eine oder andere hier in unseren Kommentaren oder auf unserer Facebookseite http://www.facebook.com/avocadissimo von seinem Geschmackserlebnis mit dieser Sauce berichten. Wir würden uns darüber freuen!

 

„Bienvenido Mexiko a Aldi Süd“

Noch ein kleiner Zusatz:
Um die Avocadisierung von Aldi zu demonstrieren, sei noch Folgendes angemerkt: Für 3,99 Euro wird auch ein Avocado Öl – also das zur Essenzubereitung, nicht das für die Kosmetik – angeboten, und zwar aus „ausgewähltem Fruchtfleisch handverlesener Avocados“.

Wir verabschieden uns für heute mit einem herzlichen „Adios Avocadissimo-Amigos“ und bitten wie immer um euer Feedback.

One Response to Avocado Dip alias Guacamole – 7 praktische Tipps & Tricks
  1. Kiara
    Juli 6, 2011 | 21:41

    Hallo,

    eure vielen tollen Artikel über Guacamole hat mich neugierig gemacht, daher wollte ich mal einen Selbsttest machen. Das Ergbnis erfahrt ihr hiermit:

    Ich habe mir zum einen die Guacamole-Sauce vom Aldi geholt und selbst das Guacamolerezept von euch zubereitet. Mein Testergebnis: Die Sauce ist für die Schnelle nicht schlecht zu Fleisch und Nudeln, aber die selbst zubereitete Guacamole (mit Beherzigung eurer Tipps)übertrifft es um Welten :)

    Weiter so!
    Liebe Grüße

Avocado Dip alias Guacamole – 7 praktische Tipps & Tricks

Avocado Dip ist gleich Guacamole, Guacamole ist gleich Avocado Dip. So liest man es oft in Artikeln und Rezepten, die sich der bei uns immer populären werdenden Kreation aus Mexiko widmen.

Avocado Dip = Guacamole?

Obwohl der Avocado Dip natürlich die häufigste Verwendungsart von Guacamole ist, ist das nicht ganz richtig. Wie wir bereits in einem Artikel, der sich rund um die verschiedenen Variationen für Dips und Saucen aus Avocados beschäftigte, angemerkt hatten, kann die Guacamole auch als Füllung, z.B. von Tortillas,  oder als Brotaufstrich genutzt werden.  Wir finden, dass Guacamole am besten – und damit auch besser als mit „Avocado Dip“ –  mit „Avocado Creme“ beschrieben werden kann.

Und das obwohl die Bezeichnung „Guacamole“ von ahuacamolli (aus der Azteken-Sprache Nahuatl) abgeleitet wurde, was wiederum vielfach mit „Avocadosuppe“ oder „Avocadosauce“ übersetzt wird. Aber mal ehrlich, eine Sauce auf dem Brot oder eine Suppe im Tortilla, das passt nicht wirklich.

Ahuacamolli, ahuacamolli … hmmm, das habe ich doch schon mal bei euch gelesen … Fast, denn als wir euch über die GEssen Avocadissimoeschichte der Avocado aufgeklärt hatten, sind wir natürlich auch auf ihre Namensherkunft eingegangen. Dort fiel dann auch der Ausdruck ahuacatl (=Hoden) als ursprüngliche Bezeichnung der Azteken für ihre verehrte Wunderfrucht.

 

Guacamole: 7 nützliche Tipps – nicht nur für den Avocado Dip 😉

Doch zurück zur Guacamole: Die Original-Guacamole in Mexiko wird mit Tomatillos zubereitet. In manchen Rezepten ist dann die Rede davon, dass man als Ersatz grüne Tomaten verwenden sollte.

Deshalb hier unser …

  • Tipp 1:
    Statt grünen Tomaten, die das durchaus giftige Solanin enthalten können, verwendet einfach vollreife, rote Tomaten. Das ist genauso gut und weniger gefährlich.

Guacamole ist deswegen auch so beliebt, weil man es relativ einfach selbst zubereiten kann. Was man aber auf alle Fälle braucht, ist eine reife Avocado. Was aber tun, wenn die Avocado, die man zur Hand hat, dem Reifetest nicht standhält und man keine Lust hat, länger als nötig zu warten?

  • Tipp 2:
    Um die Reifung einer Avocado zu beschleunigen, könnt ihr eure Avocados zusammen mit Äpfeln lagern. Äpfel strömen nämlich ein Gas aus, das die Avocado schneller reifen lässt!

Ein Nachteil der mexikanischen Spezialität ist, dass das Fruchtfleisch der Avocado und damit die ganze Guacamole an der Luft schnell braun wird. Neben der allseits bekannten Empfehlung des Beträufelns mit Zitronensaft, gibt es zwei weitere Kniffe:

  • Tipp 3:
    Wird die Guacamole nicht sofort gegessen oder – in welcher Form auch immer – verwendet, solltet ihr sie mit einer Frischhaltefolie abdecken und im Kühlschrank lagern.
    Aber Achtung: Auch in diesen kälteren Gefilden kann sie nur etwa eine Stunde ohne Braunwerden aufbewahrt werden.
  • Tipp 4:
    Legt ihr den bei der Zubereitung entnommenen Kern der Avocado in die fertige Guacamole hinein und entfernt ihn erst kurz vor dem Servieren, könnt ihr das Verfärben der Avocado noch etwas hinauszögern.

Wenn ihr gerne ausgiebig und langsam esst und befürchtet, die Guacamole verfärbt während sich während der Prozession unschön zu einem braunen Etwas, beherzigt einfach …

  • Tipp 5:
    Serviert die Avocadokerne doch einfach als Dekoration und lasse sie in der Guacamole eingesteckt. Dadurch wird ein erheblicher Umkreis um den Kern geschützt.
    Aber achtet auch hier auf Folgendes: Für wirksamen Schutz müssen die Kerne mit der Guacamole in direktem Kontakt stehen, also nicht einfach an den Rand des Tellers legen!Essen Avocadissimo

Wer die Gua­ca­mole scharf mag, mischt ja gerne noch etwas Chili dar­un­ter. Ein banaler, aber doch weit reichender Trick ist daher

  • Tipp 6:
    Mit den hunderten von Sorten von Chilis experimentieren! Ein immer anderes Geschmackserlebnis ist garantiert – genauso, wie wenn ihr bei den Gewürzen ab und an variiert, z.B. mit Basilikum, Senf oder Kreuzkümmel statt dem oft genannten Koriander.

Und schließt noch ein ganz aktueller

  • Tipp 7:
    Diese Woche gibt es ab Donnerstag, den 07.07. bei Aldi Süd würzig-pikante Spezialitäten nach mexikanischer Art und da gibt es in einer 300ml-Flasche auch eine „Guacamole Sauce“ für nicht mal einen Euro käuflich zu erwerben, für 89 Cent genauer gesagt.
    Vielleicht kann der eine oder andere hier in unseren Kommentaren oder auf unserer Facebookseite http://www.facebook.com/avocadissimo von seinem Geschmackserlebnis mit dieser Sauce berichten. Wir würden uns darüber freuen!

 

„Bienvenido Mexiko a Aldi Süd“

Noch ein kleiner Zusatz:
Um die Avocadisierung von Aldi zu demonstrieren, sei noch Folgendes angemerkt: Für 3,99 Euro wird auch ein Avocado Öl – also das zur Essenzubereitung, nicht das für die Kosmetik – angeboten, und zwar aus „ausgewähltem Fruchtfleisch handverlesener Avocados“.

Wir verabschieden uns für heute mit einem herzlichen „Adios Avocadissimo-Amigos“ und bitten wie immer um euer Feedback.

One Response to Avocado Dip alias Guacamole – 7 praktische Tipps & Tricks
  1. Kiara
    Juli 6, 2011 | 21:41

    Hallo,

    eure vielen tollen Artikel über Guacamole hat mich neugierig gemacht, daher wollte ich mal einen Selbsttest machen. Das Ergbnis erfahrt ihr hiermit:

    Ich habe mir zum einen die Guacamole-Sauce vom Aldi geholt und selbst das Guacamolerezept von euch zubereitet. Mein Testergebnis: Die Sauce ist für die Schnelle nicht schlecht zu Fleisch und Nudeln, aber die selbst zubereitete Guacamole (mit Beherzigung eurer Tipps)übertrifft es um Welten :)

    Weiter so!
    Liebe Grüße

Avocado Dip alias Guacamole – 7 praktische Tipps & Tricks

Avocado Dip ist gleich Guacamole, Guacamole ist gleich Avocado Dip. So liest man es oft in Artikeln und Rezepten, die sich der bei uns immer populären werdenden Kreation aus Mexiko widmen.

Avocado Dip = Guacamole?

Obwohl der Avocado Dip natürlich die häufigste Verwendungsart von Guacamole ist, ist das nicht ganz richtig. Wie wir bereits in einem Artikel, der sich rund um die verschiedenen Variationen für Dips und Saucen aus Avocados beschäftigte, angemerkt hatten, kann die Guacamole auch als Füllung, z.B. von Tortillas,  oder als Brotaufstrich genutzt werden.  Wir finden, dass Guacamole am besten – und damit auch besser als mit „Avocado Dip“ –  mit „Avocado Creme“ beschrieben werden kann.

Und das obwohl die Bezeichnung „Guacamole“ von ahuacamolli (aus der Azteken-Sprache Nahuatl) abgeleitet wurde, was wiederum vielfach mit „Avocadosuppe“ oder „Avocadosauce“ übersetzt wird. Aber mal ehrlich, eine Sauce auf dem Brot oder eine Suppe im Tortilla, das passt nicht wirklich.

Ahuacamolli, ahuacamolli … hmmm, das habe ich doch schon mal bei euch gelesen … Fast, denn als wir euch über die GEssen Avocadissimoeschichte der Avocado aufgeklärt hatten, sind wir natürlich auch auf ihre Namensherkunft eingegangen. Dort fiel dann auch der Ausdruck ahuacatl (=Hoden) als ursprüngliche Bezeichnung der Azteken für ihre verehrte Wunderfrucht.

 

Guacamole: 7 nützliche Tipps – nicht nur für den Avocado Dip 😉

Doch zurück zur Guacamole: Die Original-Guacamole in Mexiko wird mit Tomatillos zubereitet. In manchen Rezepten ist dann die Rede davon, dass man als Ersatz grüne Tomaten verwenden sollte.

Deshalb hier unser …

  • Tipp 1:
    Statt grünen Tomaten, die das durchaus giftige Solanin enthalten können, verwendet einfach vollreife, rote Tomaten. Das ist genauso gut und weniger gefährlich.

Guacamole ist deswegen auch so beliebt, weil man es relativ einfach selbst zubereiten kann. Was man aber auf alle Fälle braucht, ist eine reife Avocado. Was aber tun, wenn die Avocado, die man zur Hand hat, dem Reifetest nicht standhält und man keine Lust hat, länger als nötig zu warten?

  • Tipp 2:
    Um die Reifung einer Avocado zu beschleunigen, könnt ihr eure Avocados zusammen mit Äpfeln lagern. Äpfel strömen nämlich ein Gas aus, das die Avocado schneller reifen lässt!

Ein Nachteil der mexikanischen Spezialität ist, dass das Fruchtfleisch der Avocado und damit die ganze Guacamole an der Luft schnell braun wird. Neben der allseits bekannten Empfehlung des Beträufelns mit Zitronensaft, gibt es zwei weitere Kniffe:

  • Tipp 3:
    Wird die Guacamole nicht sofort gegessen oder – in welcher Form auch immer – verwendet, solltet ihr sie mit einer Frischhaltefolie abdecken und im Kühlschrank lagern.
    Aber Achtung: Auch in diesen kälteren Gefilden kann sie nur etwa eine Stunde ohne Braunwerden aufbewahrt werden.
  • Tipp 4:
    Legt ihr den bei der Zubereitung entnommenen Kern der Avocado in die fertige Guacamole hinein und entfernt ihn erst kurz vor dem Servieren, könnt ihr das Verfärben der Avocado noch etwas hinauszögern.

Wenn ihr gerne ausgiebig und langsam esst und befürchtet, die Guacamole verfärbt während sich während der Prozession unschön zu einem braunen Etwas, beherzigt einfach …

  • Tipp 5:
    Serviert die Avocadokerne doch einfach als Dekoration und lasse sie in der Guacamole eingesteckt. Dadurch wird ein erheblicher Umkreis um den Kern geschützt.
    Aber achtet auch hier auf Folgendes: Für wirksamen Schutz müssen die Kerne mit der Guacamole in direktem Kontakt stehen, also nicht einfach an den Rand des Tellers legen!Essen Avocadissimo

Wer die Gua­ca­mole scharf mag, mischt ja gerne noch etwas Chili dar­un­ter. Ein banaler, aber doch weit reichender Trick ist daher

  • Tipp 6:
    Mit den hunderten von Sorten von Chilis experimentieren! Ein immer anderes Geschmackserlebnis ist garantiert – genauso, wie wenn ihr bei den Gewürzen ab und an variiert, z.B. mit Basilikum, Senf oder Kreuzkümmel statt dem oft genannten Koriander.

Und schließt noch ein ganz aktueller

  • Tipp 7:
    Diese Woche gibt es ab Donnerstag, den 07.07. bei Aldi Süd würzig-pikante Spezialitäten nach mexikanischer Art und da gibt es in einer 300ml-Flasche auch eine „Guacamole Sauce“ für nicht mal einen Euro käuflich zu erwerben, für 89 Cent genauer gesagt.
    Vielleicht kann der eine oder andere hier in unseren Kommentaren oder auf unserer Facebookseite http://www.facebook.com/avocadissimo von seinem Geschmackserlebnis mit dieser Sauce berichten. Wir würden uns darüber freuen!

 

„Bienvenido Mexiko a Aldi Süd“

Noch ein kleiner Zusatz:
Um die Avocadisierung von Aldi zu demonstrieren, sei noch Folgendes angemerkt: Für 3,99 Euro wird auch ein Avocado Öl – also das zur Essenzubereitung, nicht das für die Kosmetik – angeboten, und zwar aus „ausgewähltem Fruchtfleisch handverlesener Avocados“.

Wir verabschieden uns für heute mit einem herzlichen „Adios Avocadissimo-Amigos“ und bitten wie immer um euer Feedback.

One Response to Avocado Dip alias Guacamole – 7 praktische Tipps & Tricks
  1. Kiara
    Juli 6, 2011 | 21:41

    Hallo,

    eure vielen tollen Artikel über Guacamole hat mich neugierig gemacht, daher wollte ich mal einen Selbsttest machen. Das Ergbnis erfahrt ihr hiermit:

    Ich habe mir zum einen die Guacamole-Sauce vom Aldi geholt und selbst das Guacamolerezept von euch zubereitet. Mein Testergebnis: Die Sauce ist für die Schnelle nicht schlecht zu Fleisch und Nudeln, aber die selbst zubereitete Guacamole (mit Beherzigung eurer Tipps)übertrifft es um Welten :)

    Weiter so!
    Liebe Grüße

Avocado Dip alias Guacamole – 7 praktische Tipps & Tricks

Avocado Dip ist gleich Guacamole, Guacamole ist gleich Avocado Dip. So liest man es oft in Artikeln und Rezepten, die sich der bei uns immer populären werdenden Kreation aus Mexiko widmen.

Avocado Dip = Guacamole?

Obwohl der Avocado Dip natürlich die häufigste Verwendungsart von Guacamole ist, ist das nicht ganz richtig. Wie wir bereits in einem Artikel, der sich rund um die verschiedenen Variationen für Dips und Saucen aus Avocados beschäftigte, angemerkt hatten, kann die Guacamole auch als Füllung, z.B. von Tortillas,  oder als Brotaufstrich genutzt werden.  Wir finden, dass Guacamole am besten – und damit auch besser als mit „Avocado Dip“ –  mit „Avocado Creme“ beschrieben werden kann.

Und das obwohl die Bezeichnung „Guacamole“ von ahuacamolli (aus der Azteken-Sprache Nahuatl) abgeleitet wurde, was wiederum vielfach mit „Avocadosuppe“ oder „Avocadosauce“ übersetzt wird. Aber mal ehrlich, eine Sauce auf dem Brot oder eine Suppe im Tortilla, das passt nicht wirklich.

Ahuacamolli, ahuacamolli … hmmm, das habe ich doch schon mal bei euch gelesen … Fast, denn als wir euch über die GEssen Avocadissimoeschichte der Avocado aufgeklärt hatten, sind wir natürlich auch auf ihre Namensherkunft eingegangen. Dort fiel dann auch der Ausdruck ahuacatl (=Hoden) als ursprüngliche Bezeichnung der Azteken für ihre verehrte Wunderfrucht.

 

Guacamole: 7 nützliche Tipps – nicht nur für den Avocado Dip 😉

Doch zurück zur Guacamole: Die Original-Guacamole in Mexiko wird mit Tomatillos zubereitet. In manchen Rezepten ist dann die Rede davon, dass man als Ersatz grüne Tomaten verwenden sollte.

Deshalb hier unser …

  • Tipp 1:
    Statt grünen Tomaten, die das durchaus giftige Solanin enthalten können, verwendet einfach vollreife, rote Tomaten. Das ist genauso gut und weniger gefährlich.

Guacamole ist deswegen auch so beliebt, weil man es relativ einfach selbst zubereiten kann. Was man aber auf alle Fälle braucht, ist eine reife Avocado. Was aber tun, wenn die Avocado, die man zur Hand hat, dem Reifetest nicht standhält und man keine Lust hat, länger als nötig zu warten?

  • Tipp 2:
    Um die Reifung einer Avocado zu beschleunigen, könnt ihr eure Avocados zusammen mit Äpfeln lagern. Äpfel strömen nämlich ein Gas aus, das die Avocado schneller reifen lässt!

Ein Nachteil der mexikanischen Spezialität ist, dass das Fruchtfleisch der Avocado und damit die ganze Guacamole an der Luft schnell braun wird. Neben der allseits bekannten Empfehlung des Beträufelns mit Zitronensaft, gibt es zwei weitere Kniffe:

  • Tipp 3:
    Wird die Guacamole nicht sofort gegessen oder – in welcher Form auch immer – verwendet, solltet ihr sie mit einer Frischhaltefolie abdecken und im Kühlschrank lagern.
    Aber Achtung: Auch in diesen kälteren Gefilden kann sie nur etwa eine Stunde ohne Braunwerden aufbewahrt werden.
  • Tipp 4:
    Legt ihr den bei der Zubereitung entnommenen Kern der Avocado in die fertige Guacamole hinein und entfernt ihn erst kurz vor dem Servieren, könnt ihr das Verfärben der Avocado noch etwas hinauszögern.

Wenn ihr gerne ausgiebig und langsam esst und befürchtet, die Guacamole verfärbt während sich während der Prozession unschön zu einem braunen Etwas, beherzigt einfach …

  • Tipp 5:
    Serviert die Avocadokerne doch einfach als Dekoration und lasse sie in der Guacamole eingesteckt. Dadurch wird ein erheblicher Umkreis um den Kern geschützt.
    Aber achtet auch hier auf Folgendes: Für wirksamen Schutz müssen die Kerne mit der Guacamole in direktem Kontakt stehen, also nicht einfach an den Rand des Tellers legen!Essen Avocadissimo

Wer die Gua­ca­mole scharf mag, mischt ja gerne noch etwas Chili dar­un­ter. Ein banaler, aber doch weit reichender Trick ist daher

  • Tipp 6:
    Mit den hunderten von Sorten von Chilis experimentieren! Ein immer anderes Geschmackserlebnis ist garantiert – genauso, wie wenn ihr bei den Gewürzen ab und an variiert, z.B. mit Basilikum, Senf oder Kreuzkümmel statt dem oft genannten Koriander.

Und schließt noch ein ganz aktueller

  • Tipp 7:
    Diese Woche gibt es ab Donnerstag, den 07.07. bei Aldi Süd würzig-pikante Spezialitäten nach mexikanischer Art und da gibt es in einer 300ml-Flasche auch eine „Guacamole Sauce“ für nicht mal einen Euro käuflich zu erwerben, für 89 Cent genauer gesagt.
    Vielleicht kann der eine oder andere hier in unseren Kommentaren oder auf unserer Facebookseite http://www.facebook.com/avocadissimo von seinem Geschmackserlebnis mit dieser Sauce berichten. Wir würden uns darüber freuen!

 

„Bienvenido Mexiko a Aldi Süd“

Noch ein kleiner Zusatz:
Um die Avocadisierung von Aldi zu demonstrieren, sei noch Folgendes angemerkt: Für 3,99 Euro wird auch ein Avocado Öl – also das zur Essenzubereitung, nicht das für die Kosmetik – angeboten, und zwar aus „ausgewähltem Fruchtfleisch handverlesener Avocados“.

Wir verabschieden uns für heute mit einem herzlichen „Adios Avocadissimo-Amigos“ und bitten wie immer um euer Feedback.

One Response to Avocado Dip alias Guacamole – 7 praktische Tipps & Tricks
  1. Kiara
    Juli 6, 2011 | 21:41

    Hallo,

    eure vielen tollen Artikel über Guacamole hat mich neugierig gemacht, daher wollte ich mal einen Selbsttest machen. Das Ergbnis erfahrt ihr hiermit:

    Ich habe mir zum einen die Guacamole-Sauce vom Aldi geholt und selbst das Guacamolerezept von euch zubereitet. Mein Testergebnis: Die Sauce ist für die Schnelle nicht schlecht zu Fleisch und Nudeln, aber die selbst zubereitete Guacamole (mit Beherzigung eurer Tipps)übertrifft es um Welten :)

    Weiter so!
    Liebe Grüße

Avocado Dip alias Guacamole – 7 praktische Tipps & Tricks

Avocado Dip ist gleich Guacamole, Guacamole ist gleich Avocado Dip. So liest man es oft in Artikeln und Rezepten, die sich der bei uns immer populären werdenden Kreation aus Mexiko widmen.

Avocado Dip = Guacamole?

Obwohl der Avocado Dip natürlich die häufigste Verwendungsart von Guacamole ist, ist das nicht ganz richtig. Wie wir bereits in einem Artikel, der sich rund um die verschiedenen Variationen für Dips und Saucen aus Avocados beschäftigte, angemerkt hatten, kann die Guacamole auch als Füllung, z.B. von Tortillas,  oder als Brotaufstrich genutzt werden.  Wir finden, dass Guacamole am besten – und damit auch besser als mit „Avocado Dip“ –  mit „Avocado Creme“ beschrieben werden kann.

Und das obwohl die Bezeichnung „Guacamole“ von ahuacamolli (aus der Azteken-Sprache Nahuatl) abgeleitet wurde, was wiederum vielfach mit „Avocadosuppe“ oder „Avocadosauce“ übersetzt wird. Aber mal ehrlich, eine Sauce auf dem Brot oder eine Suppe im Tortilla, das passt nicht wirklich.

Ahuacamolli, ahuacamolli … hmmm, das habe ich doch schon mal bei euch gelesen … Fast, denn als wir euch über die GEssen Avocadissimoeschichte der Avocado aufgeklärt hatten, sind wir natürlich auch auf ihre Namensherkunft eingegangen. Dort fiel dann auch der Ausdruck ahuacatl (=Hoden) als ursprüngliche Bezeichnung der Azteken für ihre verehrte Wunderfrucht.

 

Guacamole: 7 nützliche Tipps – nicht nur für den Avocado Dip 😉

Doch zurück zur Guacamole: Die Original-Guacamole in Mexiko wird mit Tomatillos zubereitet. In manchen Rezepten ist dann die Rede davon, dass man als Ersatz grüne Tomaten verwenden sollte.

Deshalb hier unser …

  • Tipp 1:
    Statt grünen Tomaten, die das durchaus giftige Solanin enthalten können, verwendet einfach vollreife, rote Tomaten. Das ist genauso gut und weniger gefährlich.

Guacamole ist deswegen auch so beliebt, weil man es relativ einfach selbst zubereiten kann. Was man aber auf alle Fälle braucht, ist eine reife Avocado. Was aber tun, wenn die Avocado, die man zur Hand hat, dem Reifetest nicht standhält und man keine Lust hat, länger als nötig zu warten?

  • Tipp 2:
    Um die Reifung einer Avocado zu beschleunigen, könnt ihr eure Avocados zusammen mit Äpfeln lagern. Äpfel strömen nämlich ein Gas aus, das die Avocado schneller reifen lässt!

Ein Nachteil der mexikanischen Spezialität ist, dass das Fruchtfleisch der Avocado und damit die ganze Guacamole an der Luft schnell braun wird. Neben der allseits bekannten Empfehlung des Beträufelns mit Zitronensaft, gibt es zwei weitere Kniffe:

  • Tipp 3:
    Wird die Guacamole nicht sofort gegessen oder – in welcher Form auch immer – verwendet, solltet ihr sie mit einer Frischhaltefolie abdecken und im Kühlschrank lagern.
    Aber Achtung: Auch in diesen kälteren Gefilden kann sie nur etwa eine Stunde ohne Braunwerden aufbewahrt werden.
  • Tipp 4:
    Legt ihr den bei der Zubereitung entnommenen Kern der Avocado in die fertige Guacamole hinein und entfernt ihn erst kurz vor dem Servieren, könnt ihr das Verfärben der Avocado noch etwas hinauszögern.

Wenn ihr gerne ausgiebig und langsam esst und befürchtet, die Guacamole verfärbt während sich während der Prozession unschön zu einem braunen Etwas, beherzigt einfach …

  • Tipp 5:
    Serviert die Avocadokerne doch einfach als Dekoration und lasse sie in der Guacamole eingesteckt. Dadurch wird ein erheblicher Umkreis um den Kern geschützt.
    Aber achtet auch hier auf Folgendes: Für wirksamen Schutz müssen die Kerne mit der Guacamole in direktem Kontakt stehen, also nicht einfach an den Rand des Tellers legen!Essen Avocadissimo

Wer die Gua­ca­mole scharf mag, mischt ja gerne noch etwas Chili dar­un­ter. Ein banaler, aber doch weit reichender Trick ist daher

  • Tipp 6:
    Mit den hunderten von Sorten von Chilis experimentieren! Ein immer anderes Geschmackserlebnis ist garantiert – genauso, wie wenn ihr bei den Gewürzen ab und an variiert, z.B. mit Basilikum, Senf oder Kreuzkümmel statt dem oft genannten Koriander.

Und schließt noch ein ganz aktueller

  • Tipp 7:
    Diese Woche gibt es ab Donnerstag, den 07.07. bei Aldi Süd würzig-pikante Spezialitäten nach mexikanischer Art und da gibt es in einer 300ml-Flasche auch eine „Guacamole Sauce“ für nicht mal einen Euro käuflich zu erwerben, für 89 Cent genauer gesagt.
    Vielleicht kann der eine oder andere hier in unseren Kommentaren oder auf unserer Facebookseite http://www.facebook.com/avocadissimo von seinem Geschmackserlebnis mit dieser Sauce berichten. Wir würden uns darüber freuen!

 

„Bienvenido Mexiko a Aldi Süd“

Noch ein kleiner Zusatz:
Um die Avocadisierung von Aldi zu demonstrieren, sei noch Folgendes angemerkt: Für 3,99 Euro wird auch ein Avocado Öl – also das zur Essenzubereitung, nicht das für die Kosmetik – angeboten, und zwar aus „ausgewähltem Fruchtfleisch handverlesener Avocados“.

Wir verabschieden uns für heute mit einem herzlichen „Adios Avocadissimo-Amigos“ und bitten wie immer um euer Feedback.

One Response to Avocado Dip alias Guacamole – 7 praktische Tipps & Tricks
  1. Kiara
    Juli 6, 2011 | 21:41

    Hallo,

    eure vielen tollen Artikel über Guacamole hat mich neugierig gemacht, daher wollte ich mal einen Selbsttest machen. Das Ergbnis erfahrt ihr hiermit:

    Ich habe mir zum einen die Guacamole-Sauce vom Aldi geholt und selbst das Guacamolerezept von euch zubereitet. Mein Testergebnis: Die Sauce ist für die Schnelle nicht schlecht zu Fleisch und Nudeln, aber die selbst zubereitete Guacamole (mit Beherzigung eurer Tipps)übertrifft es um Welten :)

    Weiter so!
    Liebe Grüße

Avocado Dip alias Guacamole – 7 praktische Tipps & Tricks

Avocado Dip ist gleich Guacamole, Guacamole ist gleich Avocado Dip. So liest man es oft in Artikeln und Rezepten, die sich der bei uns immer populären werdenden Kreation aus Mexiko widmen.

Avocado Dip = Guacamole?

Obwohl der Avocado Dip natürlich die häufigste Verwendungsart von Guacamole ist, ist das nicht ganz richtig. Wie wir bereits in einem Artikel, der sich rund um die verschiedenen Variationen für Dips und Saucen aus Avocados beschäftigte, angemerkt hatten, kann die Guacamole auch als Füllung, z.B. von Tortillas,  oder als Brotaufstrich genutzt werden.  Wir finden, dass Guacamole am besten – und damit auch besser als mit „Avocado Dip“ –  mit „Avocado Creme“ beschrieben werden kann.

Und das obwohl die Bezeichnung „Guacamole“ von ahuacamolli (aus der Azteken-Sprache Nahuatl) abgeleitet wurde, was wiederum vielfach mit „Avocadosuppe“ oder „Avocadosauce“ übersetzt wird. Aber mal ehrlich, eine Sauce auf dem Brot oder eine Suppe im Tortilla, das passt nicht wirklich.

Ahuacamolli, ahuacamolli … hmmm, das habe ich doch schon mal bei euch gelesen … Fast, denn als wir euch über die GEssen Avocadissimoeschichte der Avocado aufgeklärt hatten, sind wir natürlich auch auf ihre Namensherkunft eingegangen. Dort fiel dann auch der Ausdruck ahuacatl (=Hoden) als ursprüngliche Bezeichnung der Azteken für ihre verehrte Wunderfrucht.

 

Guacamole: 7 nützliche Tipps – nicht nur für den Avocado Dip 😉

Doch zurück zur Guacamole: Die Original-Guacamole in Mexiko wird mit Tomatillos zubereitet. In manchen Rezepten ist dann die Rede davon, dass man als Ersatz grüne Tomaten verwenden sollte.

Deshalb hier unser …

  • Tipp 1:
    Statt grünen Tomaten, die das durchaus giftige Solanin enthalten können, verwendet einfach vollreife, rote Tomaten. Das ist genauso gut und weniger gefährlich.

Guacamole ist deswegen auch so beliebt, weil man es relativ einfach selbst zubereiten kann. Was man aber auf alle Fälle braucht, ist eine reife Avocado. Was aber tun, wenn die Avocado, die man zur Hand hat, dem Reifetest nicht standhält und man keine Lust hat, länger als nötig zu warten?

  • Tipp 2:
    Um die Reifung einer Avocado zu beschleunigen, könnt ihr eure Avocados zusammen mit Äpfeln lagern. Äpfel strömen nämlich ein Gas aus, das die Avocado schneller reifen lässt!

Ein Nachteil der mexikanischen Spezialität ist, dass das Fruchtfleisch der Avocado und damit die ganze Guacamole an der Luft schnell braun wird. Neben der allseits bekannten Empfehlung des Beträufelns mit Zitronensaft, gibt es zwei weitere Kniffe:

  • Tipp 3:
    Wird die Guacamole nicht sofort gegessen oder – in welcher Form auch immer – verwendet, solltet ihr sie mit einer Frischhaltefolie abdecken und im Kühlschrank lagern.
    Aber Achtung: Auch in diesen kälteren Gefilden kann sie nur etwa eine Stunde ohne Braunwerden aufbewahrt werden.
  • Tipp 4:
    Legt ihr den bei der Zubereitung entnommenen Kern der Avocado in die fertige Guacamole hinein und entfernt ihn erst kurz vor dem Servieren, könnt ihr das Verfärben der Avocado noch etwas hinauszögern.

Wenn ihr gerne ausgiebig und langsam esst und befürchtet, die Guacamole verfärbt während sich während der Prozession unschön zu einem braunen Etwas, beherzigt einfach …

  • Tipp 5:
    Serviert die Avocadokerne doch einfach als Dekoration und lasse sie in der Guacamole eingesteckt. Dadurch wird ein erheblicher Umkreis um den Kern geschützt.
    Aber achtet auch hier auf Folgendes: Für wirksamen Schutz müssen die Kerne mit der Guacamole in direktem Kontakt stehen, also nicht einfach an den Rand des Tellers legen!Essen Avocadissimo

Wer die Gua­ca­mole scharf mag, mischt ja gerne noch etwas Chili dar­un­ter. Ein banaler, aber doch weit reichender Trick ist daher

  • Tipp 6:
    Mit den hunderten von Sorten von Chilis experimentieren! Ein immer anderes Geschmackserlebnis ist garantiert – genauso, wie wenn ihr bei den Gewürzen ab und an variiert, z.B. mit Basilikum, Senf oder Kreuzkümmel statt dem oft genannten Koriander.

Und schließt noch ein ganz aktueller

  • Tipp 7:
    Diese Woche gibt es ab Donnerstag, den 07.07. bei Aldi Süd würzig-pikante Spezialitäten nach mexikanischer Art und da gibt es in einer 300ml-Flasche auch eine „Guacamole Sauce“ für nicht mal einen Euro käuflich zu erwerben, für 89 Cent genauer gesagt.
    Vielleicht kann der eine oder andere hier in unseren Kommentaren oder auf unserer Facebookseite http://www.facebook.com/avocadissimo von seinem Geschmackserlebnis mit dieser Sauce berichten. Wir würden uns darüber freuen!

 

„Bienvenido Mexiko a Aldi Süd“

Noch ein kleiner Zusatz:
Um die Avocadisierung von Aldi zu demonstrieren, sei noch Folgendes angemerkt: Für 3,99 Euro wird auch ein Avocado Öl – also das zur Essenzubereitung, nicht das für die Kosmetik – angeboten, und zwar aus „ausgewähltem Fruchtfleisch handverlesener Avocados“.

Wir verabschieden uns für heute mit einem herzlichen „Adios Avocadissimo-Amigos“ und bitten wie immer um euer Feedback.

One Response to Avocado Dip alias Guacamole – 7 praktische Tipps & Tricks
  1. Kiara
    Juli 6, 2011 | 21:41

    Hallo,

    eure vielen tollen Artikel über Guacamole hat mich neugierig gemacht, daher wollte ich mal einen Selbsttest machen. Das Ergbnis erfahrt ihr hiermit:

    Ich habe mir zum einen die Guacamole-Sauce vom Aldi geholt und selbst das Guacamolerezept von euch zubereitet. Mein Testergebnis: Die Sauce ist für die Schnelle nicht schlecht zu Fleisch und Nudeln, aber die selbst zubereitete Guacamole (mit Beherzigung eurer Tipps)übertrifft es um Welten :)

    Weiter so!
    Liebe Grüße

Avocado Dip alias Guacamole – 7 praktische Tipps & Tricks

Avocado Dip ist gleich Guacamole, Guacamole ist gleich Avocado Dip. So liest man es oft in Artikeln und Rezepten, die sich der bei uns immer populären werdenden Kreation aus Mexiko widmen.

Avocado Dip = Guacamole?

Obwohl der Avocado Dip natürlich die häufigste Verwendungsart von Guacamole ist, ist das nicht ganz richtig. Wie wir bereits in einem Artikel, der sich rund um die verschiedenen Variationen für Dips und Saucen aus Avocados beschäftigte, angemerkt hatten, kann die Guacamole auch als Füllung, z.B. von Tortillas,  oder als Brotaufstrich genutzt werden.  Wir finden, dass Guacamole am besten – und damit auch besser als mit „Avocado Dip“ –  mit „Avocado Creme“ beschrieben werden kann.

Und das obwohl die Bezeichnung „Guacamole“ von ahuacamolli (aus der Azteken-Sprache Nahuatl) abgeleitet wurde, was wiederum vielfach mit „Avocadosuppe“ oder „Avocadosauce“ übersetzt wird. Aber mal ehrlich, eine Sauce auf dem Brot oder eine Suppe im Tortilla, das passt nicht wirklich.

Ahuacamolli, ahuacamolli … hmmm, das habe ich doch schon mal bei euch gelesen … Fast, denn als wir euch über die GEssen Avocadissimoeschichte der Avocado aufgeklärt hatten, sind wir natürlich auch auf ihre Namensherkunft eingegangen. Dort fiel dann auch der Ausdruck ahuacatl (=Hoden) als ursprüngliche Bezeichnung der Azteken für ihre verehrte Wunderfrucht.

 

Guacamole: 7 nützliche Tipps – nicht nur für den Avocado Dip 😉

Doch zurück zur Guacamole: Die Original-Guacamole in Mexiko wird mit Tomatillos zubereitet. In manchen Rezepten ist dann die Rede davon, dass man als Ersatz grüne Tomaten verwenden sollte.

Deshalb hier unser …

  • Tipp 1:
    Statt grünen Tomaten, die das durchaus giftige Solanin enthalten können, verwendet einfach vollreife, rote Tomaten. Das ist genauso gut und weniger gefährlich.

Guacamole ist deswegen auch so beliebt, weil man es relativ einfach selbst zubereiten kann. Was man aber auf alle Fälle braucht, ist eine reife Avocado. Was aber tun, wenn die Avocado, die man zur Hand hat, dem Reifetest nicht standhält und man keine Lust hat, länger als nötig zu warten?

  • Tipp 2:
    Um die Reifung einer Avocado zu beschleunigen, könnt ihr eure Avocados zusammen mit Äpfeln lagern. Äpfel strömen nämlich ein Gas aus, das die Avocado schneller reifen lässt!

Ein Nachteil der mexikanischen Spezialität ist, dass das Fruchtfleisch der Avocado und damit die ganze Guacamole an der Luft schnell braun wird. Neben der allseits bekannten Empfehlung des Beträufelns mit Zitronensaft, gibt es zwei weitere Kniffe:

  • Tipp 3:
    Wird die Guacamole nicht sofort gegessen oder – in welcher Form auch immer – verwendet, solltet ihr sie mit einer Frischhaltefolie abdecken und im Kühlschrank lagern.
    Aber Achtung: Auch in diesen kälteren Gefilden kann sie nur etwa eine Stunde ohne Braunwerden aufbewahrt werden.
  • Tipp 4:
    Legt ihr den bei der Zubereitung entnommenen Kern der Avocado in die fertige Guacamole hinein und entfernt ihn erst kurz vor dem Servieren, könnt ihr das Verfärben der Avocado noch etwas hinauszögern.

Wenn ihr gerne ausgiebig und langsam esst und befürchtet, die Guacamole verfärbt während sich während der Prozession unschön zu einem braunen Etwas, beherzigt einfach …

  • Tipp 5:
    Serviert die Avocadokerne doch einfach als Dekoration und lasse sie in der Guacamole eingesteckt. Dadurch wird ein erheblicher Umkreis um den Kern geschützt.
    Aber achtet auch hier auf Folgendes: Für wirksamen Schutz müssen die Kerne mit der Guacamole in direktem Kontakt stehen, also nicht einfach an den Rand des Tellers legen!Essen Avocadissimo

Wer die Gua­ca­mole scharf mag, mischt ja gerne noch etwas Chili dar­un­ter. Ein banaler, aber doch weit reichender Trick ist daher

  • Tipp 6:
    Mit den hunderten von Sorten von Chilis experimentieren! Ein immer anderes Geschmackserlebnis ist garantiert – genauso, wie wenn ihr bei den Gewürzen ab und an variiert, z.B. mit Basilikum, Senf oder Kreuzkümmel statt dem oft genannten Koriander.

Und schließt noch ein ganz aktueller

  • Tipp 7:
    Diese Woche gibt es ab Donnerstag, den 07.07. bei Aldi Süd würzig-pikante Spezialitäten nach mexikanischer Art und da gibt es in einer 300ml-Flasche auch eine „Guacamole Sauce“ für nicht mal einen Euro käuflich zu erwerben, für 89 Cent genauer gesagt.
    Vielleicht kann der eine oder andere hier in unseren Kommentaren oder auf unserer Facebookseite http://www.facebook.com/avocadissimo von seinem Geschmackserlebnis mit dieser Sauce berichten. Wir würden uns darüber freuen!

 

„Bienvenido Mexiko a Aldi Süd“

Noch ein kleiner Zusatz:
Um die Avocadisierung von Aldi zu demonstrieren, sei noch Folgendes angemerkt: Für 3,99 Euro wird auch ein Avocado Öl – also das zur Essenzubereitung, nicht das für die Kosmetik – angeboten, und zwar aus „ausgewähltem Fruchtfleisch handverlesener Avocados“.

Wir verabschieden uns für heute mit einem herzlichen „Adios Avocadissimo-Amigos“ und bitten wie immer um euer Feedback.

One Response to Avocado Dip alias Guacamole – 7 praktische Tipps & Tricks
  1. Kiara
    Juli 6, 2011 | 21:41

    Hallo,

    eure vielen tollen Artikel über Guacamole hat mich neugierig gemacht, daher wollte ich mal einen Selbsttest machen. Das Ergbnis erfahrt ihr hiermit:

    Ich habe mir zum einen die Guacamole-Sauce vom Aldi geholt und selbst das Guacamolerezept von euch zubereitet. Mein Testergebnis: Die Sauce ist für die Schnelle nicht schlecht zu Fleisch und Nudeln, aber die selbst zubereitete Guacamole (mit Beherzigung eurer Tipps)übertrifft es um Welten :)

    Weiter so!
    Liebe Grüße

Avocado Dip alias Guacamole – 7 praktische Tipps & Tricks

Avocado Dip ist gleich Guacamole, Guacamole ist gleich Avocado Dip. So liest man es oft in Artikeln und Rezepten, die sich der bei uns immer populären werdenden Kreation aus Mexiko widmen.

Avocado Dip = Guacamole?

Obwohl der Avocado Dip natürlich die häufigste Verwendungsart von Guacamole ist, ist das nicht ganz richtig. Wie wir bereits in einem Artikel, der sich rund um die verschiedenen Variationen für Dips und Saucen aus Avocados beschäftigte, angemerkt hatten, kann die Guacamole auch als Füllung, z.B. von Tortillas,  oder als Brotaufstrich genutzt werden.  Wir finden, dass Guacamole am besten – und damit auch besser als mit „Avocado Dip“ –  mit „Avocado Creme“ beschrieben werden kann.

Und das obwohl die Bezeichnung „Guacamole“ von ahuacamolli (aus der Azteken-Sprache Nahuatl) abgeleitet wurde, was wiederum vielfach mit „Avocadosuppe“ oder „Avocadosauce“ übersetzt wird. Aber mal ehrlich, eine Sauce auf dem Brot oder eine Suppe im Tortilla, das passt nicht wirklich.

Ahuacamolli, ahuacamolli … hmmm, das habe ich doch schon mal bei euch gelesen … Fast, denn als wir euch über die GEssen Avocadissimoeschichte der Avocado aufgeklärt hatten, sind wir natürlich auch auf ihre Namensherkunft eingegangen. Dort fiel dann auch der Ausdruck ahuacatl (=Hoden) als ursprüngliche Bezeichnung der Azteken für ihre verehrte Wunderfrucht.

 

Guacamole: 7 nützliche Tipps – nicht nur für den Avocado Dip 😉

Doch zurück zur Guacamole: Die Original-Guacamole in Mexiko wird mit Tomatillos zubereitet. In manchen Rezepten ist dann die Rede davon, dass man als Ersatz grüne Tomaten verwenden sollte.

Deshalb hier unser …

  • Tipp 1:
    Statt grünen Tomaten, die das durchaus giftige Solanin enthalten können, verwendet einfach vollreife, rote Tomaten. Das ist genauso gut und weniger gefährlich.

Guacamole ist deswegen auch so beliebt, weil man es relativ einfach selbst zubereiten kann. Was man aber auf alle Fälle braucht, ist eine reife Avocado. Was aber tun, wenn die Avocado, die man zur Hand hat, dem Reifetest nicht standhält und man keine Lust hat, länger als nötig zu warten?

  • Tipp 2:
    Um die Reifung einer Avocado zu beschleunigen, könnt ihr eure Avocados zusammen mit Äpfeln lagern. Äpfel strömen nämlich ein Gas aus, das die Avocado schneller reifen lässt!

Ein Nachteil der mexikanischen Spezialität ist, dass das Fruchtfleisch der Avocado und damit die ganze Guacamole an der Luft schnell braun wird. Neben der allseits bekannten Empfehlung des Beträufelns mit Zitronensaft, gibt es zwei weitere Kniffe:

  • Tipp 3:
    Wird die Guacamole nicht sofort gegessen oder – in welcher Form auch immer – verwendet, solltet ihr sie mit einer Frischhaltefolie abdecken und im Kühlschrank lagern.
    Aber Achtung: Auch in diesen kälteren Gefilden kann sie nur etwa eine Stunde ohne Braunwerden aufbewahrt werden.
  • Tipp 4:
    Legt ihr den bei der Zubereitung entnommenen Kern der Avocado in die fertige Guacamole hinein und entfernt ihn erst kurz vor dem Servieren, könnt ihr das Verfärben der Avocado noch etwas hinauszögern.

Wenn ihr gerne ausgiebig und langsam esst und befürchtet, die Guacamole verfärbt während sich während der Prozession unschön zu einem braunen Etwas, beherzigt einfach …

  • Tipp 5:
    Serviert die Avocadokerne doch einfach als Dekoration und lasse sie in der Guacamole eingesteckt. Dadurch wird ein erheblicher Umkreis um den Kern geschützt.
    Aber achtet auch hier auf Folgendes: Für wirksamen Schutz müssen die Kerne mit der Guacamole in direktem Kontakt stehen, also nicht einfach an den Rand des Tellers legen!Essen Avocadissimo

Wer die Gua­ca­mole scharf mag, mischt ja gerne noch etwas Chili dar­un­ter. Ein banaler, aber doch weit reichender Trick ist daher

  • Tipp 6:
    Mit den hunderten von Sorten von Chilis experimentieren! Ein immer anderes Geschmackserlebnis ist garantiert – genauso, wie wenn ihr bei den Gewürzen ab und an variiert, z.B. mit Basilikum, Senf oder Kreuzkümmel statt dem oft genannten Koriander.

Und schließt noch ein ganz aktueller

  • Tipp 7:
    Diese Woche gibt es ab Donnerstag, den 07.07. bei Aldi Süd würzig-pikante Spezialitäten nach mexikanischer Art und da gibt es in einer 300ml-Flasche auch eine „Guacamole Sauce“ für nicht mal einen Euro käuflich zu erwerben, für 89 Cent genauer gesagt.
    Vielleicht kann der eine oder andere hier in unseren Kommentaren oder auf unserer Facebookseite http://www.facebook.com/avocadissimo von seinem Geschmackserlebnis mit dieser Sauce berichten. Wir würden uns darüber freuen!

 

„Bienvenido Mexiko a Aldi Süd“

Noch ein kleiner Zusatz:
Um die Avocadisierung von Aldi zu demonstrieren, sei noch Folgendes angemerkt: Für 3,99 Euro wird auch ein Avocado Öl – also das zur Essenzubereitung, nicht das für die Kosmetik – angeboten, und zwar aus „ausgewähltem Fruchtfleisch handverlesener Avocados“.

Wir verabschieden uns für heute mit einem herzlichen „Adios Avocadissimo-Amigos“ und bitten wie immer um euer Feedback.

One Response to Avocado Dip alias Guacamole – 7 praktische Tipps & Tricks
  1. Kiara
    Juli 6, 2011 | 21:41

    Hallo,

    eure vielen tollen Artikel über Guacamole hat mich neugierig gemacht, daher wollte ich mal einen Selbsttest machen. Das Ergbnis erfahrt ihr hiermit:

    Ich habe mir zum einen die Guacamole-Sauce vom Aldi geholt und selbst das Guacamolerezept von euch zubereitet. Mein Testergebnis: Die Sauce ist für die Schnelle nicht schlecht zu Fleisch und Nudeln, aber die selbst zubereitete Guacamole (mit Beherzigung eurer Tipps)übertrifft es um Welten :)

    Weiter so!
    Liebe Grüße