Avocado Rezepte: Avocado-Maki-Sushi

Die Avocado ist auf der ganzen Welt beliebt und die Avocadissimo-Redaktion freut sich, einen weiteren Gastbeitrag veröffentlichen zu können. Die Autorin dieses wunderbaren Avocado Sushi Rezeptes ist Asja Bernd. Asja ist Wissenschaftsjournalistin, Japan-Fan und eine Freundin der Avocado. Aus unserer Sicht ist das die beste Kombination, die wir uns für das folgende Rezept überhaupt vorstellen können. Für die schönen Fotos geht ein großer Dank an Semjon Schmidt.

 

Avocado Rezepte: Avocado Sushi – Keep rollin‘

Sushi ist vermutlich das bekannteste japanische Gericht und ich habe es zum ersten Mal tatsächlich in Japan gegessen. Allerdings kann ich insbesondere Kaviar oder rohen Shrimps nicht so viel abgewinnen und Thunfisch kommt aus Prinzip nicht auf meinen Teller. Deshalb rolle ich gern andere Dinge in Algen ein – beispielsweise Avocado! Maki, die ich euch als Gastautorin zeige, sind gerollte Sushi mit einem Nori-Blatt darum.

Zutaten für 4 Portionen:

  • 450g Sushi-Reis
  • Reisessig
  • Noriblätter (gibt es in gut sortierten Supermärkten oder im Asia-Supermarkt)
  • 2 Avocados
  • Wasabi (grüne Meerrettichpaste)
  • Gari (eingelegten Ingwer)
  • Sojasauce

Werkzeug: Sushimatte, Brett, sehr scharfes Messer

Vorbereitung: Bevor es mit dem Sushi selbst losgeht, muss der Reis gekocht werden. Eine gute Anleitung gibt es hier (dazu braucht man außer Reis Reisessig, Zucker und Sojasauce). Wenn der Reis abgekühlt ist, kann es losgehen.

Die Sushi-Matte könnt ihr in Frischhaltefolie einwickeln, dann spart ihr euch das Saubermachen danach. Außerdem braucht ihr eine Schale mit Wasser und etwas Reisessig, um die Finger damit zu benetzen. Die Avocado befreit ihr von Schale und Kernen und schneidet sie in schmale Längsstreifen.

Zunächst legt ihr ein Noriblatt auf das Brett und halbiert es mit dem Messer. Da die Algen sehr spröde sind, solltet ihr sie nicht schneiden sondern nur durch Druck auf der Klinge zerteilen. Eine Hälfte kann erst einmal beiseite, die andere legt ihr auf die Matte mit dir rauen Seite nach oben. Nun kommt der Reis ins Spiel: Da er stark klebt, tunkt ihr die Finger in das Wasser und verteilt ihn mit feuchten Fingern auf dem Noriblatt. Dabei solltet ihr ihn möglichst gleichmäßig verteilen und nur leicht andrücken. An der oberen Längsseite lasst ihr einen Streifen frei, damit ihr nachher gut rollen könnt.

Im unteren Drittel legt ihr die Avocado-Stücke in einem Streifen über den Reis. Wer gern Wasabi mag, kann nun mit einem Finger vorsichtig etwas Wasabi auf der Avocado verteilen. Achtung: Das Zeug ist *sehr* scharf. Wenn es nicht alle, die mitessen, mögen, am besten weglassen und den Wasabi beim Essen dazureichen.

Dann geht’s ans Rollen. Das Noriblatt sollte möglichst nah an der Kante der Matte liegen. Das untere Ende nehmt ihr hoch und fangt an zu rollen. Damit die Avocado bleibt, wo sie hingehört, könnt ihr sie anfangs mit den Fingern etwas festhalten. Wenn sich die Rolle schließt, drückt ihr den Rand des Noriblatts gut an und rollt die Matte dann komplett ein. Dann wieder auswickeln – fertig! Wenn ihr ein paar Mal geübt habt, sollte das Rollen gut klappen und falls es doch Schwierigkeiten gibt: Auf Youtube gibt’s jede Menge Videos, in denen die Technik gezeigt wird.

Teilt die Rolle mit einem sehr scharfen Messer in der Mitte durch. Damit der Reis nicht an der Klinge klebt, könnt ihr sie mit etwas Essig-Wasser befeuchten, am besten nach jedem Schnitt. Die beiden Hälften schneidet ihr in je drei gleich große Stücke. Jetzt noch aufrichten und fertig sind die Maki!

Zum Anrichten braucht ihr die Sojasauce zum Dippen, den eingelegten Ingwer und Wasabi. In Japan ist Sushi Finger-Food, den Kampf mit den Stäbchen könnt ihr euch also sparen. 😉

Sushi, bei denen das Noriblatt halbiert und nur eine Zutat verwendet wird, heißen Hoso-Maki, auf Deutsch „Dünne Rollen“. Für die dickeren Futo-Maki wird ein unzerteiltes Blatt verwendet, die Rolle wird mit mehreren Zutaten gefüllt.

In Japan wird selten nur eine Sorte Sushi gegessen. Stattdessen gibt es verschiedene, die auf einer Platte angerichtet sind. Weitere Füllungen sind Gurke, Paprika, oder natürlich Fisch, Shrimps oder Kaviar. Wenn ihr euch nicht sicher seid, ob der Fisch bei eurem Händler wirklich frisch ist, könnt ihr Räucherlachs, gegarte Shrimps oder auch Surimi verwenden.

Außer Maki könnt ihr auch Nigiri-Sushi, Temaki oder California-Rolls machen. Bei Nigiri liegt der Fisch direkt auf einem Häppchen Reis, ohne Nori.

Bei Temaki wird ein halbes Noriblatt wie eine Schultüte gerollt und dann gefüllt.

California-Rolls gehören nicht zu den klassischen Sushi, sie werden auch als Inside-Out bezeichnet. Das Noriblatt umhüllt den Fisch und ist außen mit Reis bedeckt, der mit Sesam bestreut wurde. Viele verschiedene Arten und Füllungen findet ihr bei Wikipedia.

Ich habe Sushi vor kurzem als Hauptgericht in einem Vier-Gänge-Menü serviert, mit Yakitori-Spießen als Vorspeise, Miso-Suppe und Grünem-Tee-Eis zum Dessert. Das ist nicht viel Arbeit und beeindruckt ziemlich. 😉 In diesem Sinne: Itadakimasu!*

* Guten Appetit, wörtlich: Ich bediene mich.

Seid ihr auch Fans der feinen japanischen Küche und könnt es gar nicht abwarten „loszurollen“? Schreibt es uns als Kommentar!

Sorry, comments are closed for this post.

Avocado Rezepte: Avocado-Maki-Sushi

Die Avocado ist auf der ganzen Welt beliebt und die Avocadissimo-Redaktion freut sich, einen weiteren Gastbeitrag veröffentlichen zu können. Die Autorin dieses wunderbaren Avocado Sushi Rezeptes ist Asja Bernd. Asja ist Wissenschaftsjournalistin, Japan-Fan und eine Freundin der Avocado. Aus unserer Sicht ist das die beste Kombination, die wir uns für das folgende Rezept überhaupt vorstellen können. Für die schönen Fotos geht ein großer Dank an Semjon Schmidt.

 

Avocado Rezepte: Avocado Sushi – Keep rollin‘

Sushi ist vermutlich das bekannteste japanische Gericht und ich habe es zum ersten Mal tatsächlich in Japan gegessen. Allerdings kann ich insbesondere Kaviar oder rohen Shrimps nicht so viel abgewinnen und Thunfisch kommt aus Prinzip nicht auf meinen Teller. Deshalb rolle ich gern andere Dinge in Algen ein – beispielsweise Avocado! Maki, die ich euch als Gastautorin zeige, sind gerollte Sushi mit einem Nori-Blatt darum.

Zutaten für 4 Portionen:

  • 450g Sushi-Reis
  • Reisessig
  • Noriblätter (gibt es in gut sortierten Supermärkten oder im Asia-Supermarkt)
  • 2 Avocados
  • Wasabi (grüne Meerrettichpaste)
  • Gari (eingelegten Ingwer)
  • Sojasauce

Werkzeug: Sushimatte, Brett, sehr scharfes Messer

Vorbereitung: Bevor es mit dem Sushi selbst losgeht, muss der Reis gekocht werden. Eine gute Anleitung gibt es hier (dazu braucht man außer Reis Reisessig, Zucker und Sojasauce). Wenn der Reis abgekühlt ist, kann es losgehen.

Die Sushi-Matte könnt ihr in Frischhaltefolie einwickeln, dann spart ihr euch das Saubermachen danach. Außerdem braucht ihr eine Schale mit Wasser und etwas Reisessig, um die Finger damit zu benetzen. Die Avocado befreit ihr von Schale und Kernen und schneidet sie in schmale Längsstreifen.

Zunächst legt ihr ein Noriblatt auf das Brett und halbiert es mit dem Messer. Da die Algen sehr spröde sind, solltet ihr sie nicht schneiden sondern nur durch Druck auf der Klinge zerteilen. Eine Hälfte kann erst einmal beiseite, die andere legt ihr auf die Matte mit dir rauen Seite nach oben. Nun kommt der Reis ins Spiel: Da er stark klebt, tunkt ihr die Finger in das Wasser und verteilt ihn mit feuchten Fingern auf dem Noriblatt. Dabei solltet ihr ihn möglichst gleichmäßig verteilen und nur leicht andrücken. An der oberen Längsseite lasst ihr einen Streifen frei, damit ihr nachher gut rollen könnt.

Im unteren Drittel legt ihr die Avocado-Stücke in einem Streifen über den Reis. Wer gern Wasabi mag, kann nun mit einem Finger vorsichtig etwas Wasabi auf der Avocado verteilen. Achtung: Das Zeug ist *sehr* scharf. Wenn es nicht alle, die mitessen, mögen, am besten weglassen und den Wasabi beim Essen dazureichen.

Dann geht’s ans Rollen. Das Noriblatt sollte möglichst nah an der Kante der Matte liegen. Das untere Ende nehmt ihr hoch und fangt an zu rollen. Damit die Avocado bleibt, wo sie hingehört, könnt ihr sie anfangs mit den Fingern etwas festhalten. Wenn sich die Rolle schließt, drückt ihr den Rand des Noriblatts gut an und rollt die Matte dann komplett ein. Dann wieder auswickeln – fertig! Wenn ihr ein paar Mal geübt habt, sollte das Rollen gut klappen und falls es doch Schwierigkeiten gibt: Auf Youtube gibt’s jede Menge Videos, in denen die Technik gezeigt wird.

Teilt die Rolle mit einem sehr scharfen Messer in der Mitte durch. Damit der Reis nicht an der Klinge klebt, könnt ihr sie mit etwas Essig-Wasser befeuchten, am besten nach jedem Schnitt. Die beiden Hälften schneidet ihr in je drei gleich große Stücke. Jetzt noch aufrichten und fertig sind die Maki!

Zum Anrichten braucht ihr die Sojasauce zum Dippen, den eingelegten Ingwer und Wasabi. In Japan ist Sushi Finger-Food, den Kampf mit den Stäbchen könnt ihr euch also sparen. 😉

Sushi, bei denen das Noriblatt halbiert und nur eine Zutat verwendet wird, heißen Hoso-Maki, auf Deutsch „Dünne Rollen“. Für die dickeren Futo-Maki wird ein unzerteiltes Blatt verwendet, die Rolle wird mit mehreren Zutaten gefüllt.

In Japan wird selten nur eine Sorte Sushi gegessen. Stattdessen gibt es verschiedene, die auf einer Platte angerichtet sind. Weitere Füllungen sind Gurke, Paprika, oder natürlich Fisch, Shrimps oder Kaviar. Wenn ihr euch nicht sicher seid, ob der Fisch bei eurem Händler wirklich frisch ist, könnt ihr Räucherlachs, gegarte Shrimps oder auch Surimi verwenden.

Außer Maki könnt ihr auch Nigiri-Sushi, Temaki oder California-Rolls machen. Bei Nigiri liegt der Fisch direkt auf einem Häppchen Reis, ohne Nori.

Bei Temaki wird ein halbes Noriblatt wie eine Schultüte gerollt und dann gefüllt.

California-Rolls gehören nicht zu den klassischen Sushi, sie werden auch als Inside-Out bezeichnet. Das Noriblatt umhüllt den Fisch und ist außen mit Reis bedeckt, der mit Sesam bestreut wurde. Viele verschiedene Arten und Füllungen findet ihr bei Wikipedia.

Ich habe Sushi vor kurzem als Hauptgericht in einem Vier-Gänge-Menü serviert, mit Yakitori-Spießen als Vorspeise, Miso-Suppe und Grünem-Tee-Eis zum Dessert. Das ist nicht viel Arbeit und beeindruckt ziemlich. 😉 In diesem Sinne: Itadakimasu!*

* Guten Appetit, wörtlich: Ich bediene mich.

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Avocado Rezepte: Avocado-Maki-Sushi

Die Avocado ist auf der ganzen Welt beliebt und die Avocadissimo-Redaktion freut sich, einen weiteren Gastbeitrag veröffentlichen zu können. Die Autorin dieses wunderbaren Avocado Sushi Rezeptes ist Asja Bernd. Asja ist Wissenschaftsjournalistin, Japan-Fan und eine Freundin der Avocado. Aus unserer Sicht ist das die beste Kombination, die wir uns für das folgende Rezept überhaupt vorstellen können. Für die schönen Fotos geht ein großer Dank an Semjon Schmidt.

 

Avocado Rezepte: Avocado Sushi – Keep rollin‘

Sushi ist vermutlich das bekannteste japanische Gericht und ich habe es zum ersten Mal tatsächlich in Japan gegessen. Allerdings kann ich insbesondere Kaviar oder rohen Shrimps nicht so viel abgewinnen und Thunfisch kommt aus Prinzip nicht auf meinen Teller. Deshalb rolle ich gern andere Dinge in Algen ein – beispielsweise Avocado! Maki, die ich euch als Gastautorin zeige, sind gerollte Sushi mit einem Nori-Blatt darum.

Zutaten für 4 Portionen:

  • 450g Sushi-Reis
  • Reisessig
  • Noriblätter (gibt es in gut sortierten Supermärkten oder im Asia-Supermarkt)
  • 2 Avocados
  • Wasabi (grüne Meerrettichpaste)
  • Gari (eingelegten Ingwer)
  • Sojasauce

Werkzeug: Sushimatte, Brett, sehr scharfes Messer

Vorbereitung: Bevor es mit dem Sushi selbst losgeht, muss der Reis gekocht werden. Eine gute Anleitung gibt es hier (dazu braucht man außer Reis Reisessig, Zucker und Sojasauce). Wenn der Reis abgekühlt ist, kann es losgehen.

Die Sushi-Matte könnt ihr in Frischhaltefolie einwickeln, dann spart ihr euch das Saubermachen danach. Außerdem braucht ihr eine Schale mit Wasser und etwas Reisessig, um die Finger damit zu benetzen. Die Avocado befreit ihr von Schale und Kernen und schneidet sie in schmale Längsstreifen.

Zunächst legt ihr ein Noriblatt auf das Brett und halbiert es mit dem Messer. Da die Algen sehr spröde sind, solltet ihr sie nicht schneiden sondern nur durch Druck auf der Klinge zerteilen. Eine Hälfte kann erst einmal beiseite, die andere legt ihr auf die Matte mit dir rauen Seite nach oben. Nun kommt der Reis ins Spiel: Da er stark klebt, tunkt ihr die Finger in das Wasser und verteilt ihn mit feuchten Fingern auf dem Noriblatt. Dabei solltet ihr ihn möglichst gleichmäßig verteilen und nur leicht andrücken. An der oberen Längsseite lasst ihr einen Streifen frei, damit ihr nachher gut rollen könnt.

Im unteren Drittel legt ihr die Avocado-Stücke in einem Streifen über den Reis. Wer gern Wasabi mag, kann nun mit einem Finger vorsichtig etwas Wasabi auf der Avocado verteilen. Achtung: Das Zeug ist *sehr* scharf. Wenn es nicht alle, die mitessen, mögen, am besten weglassen und den Wasabi beim Essen dazureichen.

Dann geht’s ans Rollen. Das Noriblatt sollte möglichst nah an der Kante der Matte liegen. Das untere Ende nehmt ihr hoch und fangt an zu rollen. Damit die Avocado bleibt, wo sie hingehört, könnt ihr sie anfangs mit den Fingern etwas festhalten. Wenn sich die Rolle schließt, drückt ihr den Rand des Noriblatts gut an und rollt die Matte dann komplett ein. Dann wieder auswickeln – fertig! Wenn ihr ein paar Mal geübt habt, sollte das Rollen gut klappen und falls es doch Schwierigkeiten gibt: Auf Youtube gibt’s jede Menge Videos, in denen die Technik gezeigt wird.

Teilt die Rolle mit einem sehr scharfen Messer in der Mitte durch. Damit der Reis nicht an der Klinge klebt, könnt ihr sie mit etwas Essig-Wasser befeuchten, am besten nach jedem Schnitt. Die beiden Hälften schneidet ihr in je drei gleich große Stücke. Jetzt noch aufrichten und fertig sind die Maki!

Zum Anrichten braucht ihr die Sojasauce zum Dippen, den eingelegten Ingwer und Wasabi. In Japan ist Sushi Finger-Food, den Kampf mit den Stäbchen könnt ihr euch also sparen. 😉

Sushi, bei denen das Noriblatt halbiert und nur eine Zutat verwendet wird, heißen Hoso-Maki, auf Deutsch „Dünne Rollen“. Für die dickeren Futo-Maki wird ein unzerteiltes Blatt verwendet, die Rolle wird mit mehreren Zutaten gefüllt.

In Japan wird selten nur eine Sorte Sushi gegessen. Stattdessen gibt es verschiedene, die auf einer Platte angerichtet sind. Weitere Füllungen sind Gurke, Paprika, oder natürlich Fisch, Shrimps oder Kaviar. Wenn ihr euch nicht sicher seid, ob der Fisch bei eurem Händler wirklich frisch ist, könnt ihr Räucherlachs, gegarte Shrimps oder auch Surimi verwenden.

Außer Maki könnt ihr auch Nigiri-Sushi, Temaki oder California-Rolls machen. Bei Nigiri liegt der Fisch direkt auf einem Häppchen Reis, ohne Nori.

Bei Temaki wird ein halbes Noriblatt wie eine Schultüte gerollt und dann gefüllt.

California-Rolls gehören nicht zu den klassischen Sushi, sie werden auch als Inside-Out bezeichnet. Das Noriblatt umhüllt den Fisch und ist außen mit Reis bedeckt, der mit Sesam bestreut wurde. Viele verschiedene Arten und Füllungen findet ihr bei Wikipedia.

Ich habe Sushi vor kurzem als Hauptgericht in einem Vier-Gänge-Menü serviert, mit Yakitori-Spießen als Vorspeise, Miso-Suppe und Grünem-Tee-Eis zum Dessert. Das ist nicht viel Arbeit und beeindruckt ziemlich. 😉 In diesem Sinne: Itadakimasu!*

* Guten Appetit, wörtlich: Ich bediene mich.

Seid ihr auch Fans der feinen japanischen Küche und könnt es gar nicht abwarten „loszurollen“? Schreibt es uns als Kommentar!

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Avocado Rezepte: Avocado-Maki-Sushi

Die Avocado ist auf der ganzen Welt beliebt und die Avocadissimo-Redaktion freut sich, einen weiteren Gastbeitrag veröffentlichen zu können. Die Autorin dieses wunderbaren Avocado Sushi Rezeptes ist Asja Bernd. Asja ist Wissenschaftsjournalistin, Japan-Fan und eine Freundin der Avocado. Aus unserer Sicht ist das die beste Kombination, die wir uns für das folgende Rezept überhaupt vorstellen können. Für die schönen Fotos geht ein großer Dank an Semjon Schmidt.

 

Avocado Rezepte: Avocado Sushi – Keep rollin‘

Sushi ist vermutlich das bekannteste japanische Gericht und ich habe es zum ersten Mal tatsächlich in Japan gegessen. Allerdings kann ich insbesondere Kaviar oder rohen Shrimps nicht so viel abgewinnen und Thunfisch kommt aus Prinzip nicht auf meinen Teller. Deshalb rolle ich gern andere Dinge in Algen ein – beispielsweise Avocado! Maki, die ich euch als Gastautorin zeige, sind gerollte Sushi mit einem Nori-Blatt darum.

Zutaten für 4 Portionen:

  • 450g Sushi-Reis
  • Reisessig
  • Noriblätter (gibt es in gut sortierten Supermärkten oder im Asia-Supermarkt)
  • 2 Avocados
  • Wasabi (grüne Meerrettichpaste)
  • Gari (eingelegten Ingwer)
  • Sojasauce

Werkzeug: Sushimatte, Brett, sehr scharfes Messer

Vorbereitung: Bevor es mit dem Sushi selbst losgeht, muss der Reis gekocht werden. Eine gute Anleitung gibt es hier (dazu braucht man außer Reis Reisessig, Zucker und Sojasauce). Wenn der Reis abgekühlt ist, kann es losgehen.

Die Sushi-Matte könnt ihr in Frischhaltefolie einwickeln, dann spart ihr euch das Saubermachen danach. Außerdem braucht ihr eine Schale mit Wasser und etwas Reisessig, um die Finger damit zu benetzen. Die Avocado befreit ihr von Schale und Kernen und schneidet sie in schmale Längsstreifen.

Zunächst legt ihr ein Noriblatt auf das Brett und halbiert es mit dem Messer. Da die Algen sehr spröde sind, solltet ihr sie nicht schneiden sondern nur durch Druck auf der Klinge zerteilen. Eine Hälfte kann erst einmal beiseite, die andere legt ihr auf die Matte mit dir rauen Seite nach oben. Nun kommt der Reis ins Spiel: Da er stark klebt, tunkt ihr die Finger in das Wasser und verteilt ihn mit feuchten Fingern auf dem Noriblatt. Dabei solltet ihr ihn möglichst gleichmäßig verteilen und nur leicht andrücken. An der oberen Längsseite lasst ihr einen Streifen frei, damit ihr nachher gut rollen könnt.

Im unteren Drittel legt ihr die Avocado-Stücke in einem Streifen über den Reis. Wer gern Wasabi mag, kann nun mit einem Finger vorsichtig etwas Wasabi auf der Avocado verteilen. Achtung: Das Zeug ist *sehr* scharf. Wenn es nicht alle, die mitessen, mögen, am besten weglassen und den Wasabi beim Essen dazureichen.

Dann geht’s ans Rollen. Das Noriblatt sollte möglichst nah an der Kante der Matte liegen. Das untere Ende nehmt ihr hoch und fangt an zu rollen. Damit die Avocado bleibt, wo sie hingehört, könnt ihr sie anfangs mit den Fingern etwas festhalten. Wenn sich die Rolle schließt, drückt ihr den Rand des Noriblatts gut an und rollt die Matte dann komplett ein. Dann wieder auswickeln – fertig! Wenn ihr ein paar Mal geübt habt, sollte das Rollen gut klappen und falls es doch Schwierigkeiten gibt: Auf Youtube gibt’s jede Menge Videos, in denen die Technik gezeigt wird.

Teilt die Rolle mit einem sehr scharfen Messer in der Mitte durch. Damit der Reis nicht an der Klinge klebt, könnt ihr sie mit etwas Essig-Wasser befeuchten, am besten nach jedem Schnitt. Die beiden Hälften schneidet ihr in je drei gleich große Stücke. Jetzt noch aufrichten und fertig sind die Maki!

Zum Anrichten braucht ihr die Sojasauce zum Dippen, den eingelegten Ingwer und Wasabi. In Japan ist Sushi Finger-Food, den Kampf mit den Stäbchen könnt ihr euch also sparen. 😉

Sushi, bei denen das Noriblatt halbiert und nur eine Zutat verwendet wird, heißen Hoso-Maki, auf Deutsch „Dünne Rollen“. Für die dickeren Futo-Maki wird ein unzerteiltes Blatt verwendet, die Rolle wird mit mehreren Zutaten gefüllt.

In Japan wird selten nur eine Sorte Sushi gegessen. Stattdessen gibt es verschiedene, die auf einer Platte angerichtet sind. Weitere Füllungen sind Gurke, Paprika, oder natürlich Fisch, Shrimps oder Kaviar. Wenn ihr euch nicht sicher seid, ob der Fisch bei eurem Händler wirklich frisch ist, könnt ihr Räucherlachs, gegarte Shrimps oder auch Surimi verwenden.

Außer Maki könnt ihr auch Nigiri-Sushi, Temaki oder California-Rolls machen. Bei Nigiri liegt der Fisch direkt auf einem Häppchen Reis, ohne Nori.

Bei Temaki wird ein halbes Noriblatt wie eine Schultüte gerollt und dann gefüllt.

California-Rolls gehören nicht zu den klassischen Sushi, sie werden auch als Inside-Out bezeichnet. Das Noriblatt umhüllt den Fisch und ist außen mit Reis bedeckt, der mit Sesam bestreut wurde. Viele verschiedene Arten und Füllungen findet ihr bei Wikipedia.

Ich habe Sushi vor kurzem als Hauptgericht in einem Vier-Gänge-Menü serviert, mit Yakitori-Spießen als Vorspeise, Miso-Suppe und Grünem-Tee-Eis zum Dessert. Das ist nicht viel Arbeit und beeindruckt ziemlich. 😉 In diesem Sinne: Itadakimasu!*

* Guten Appetit, wörtlich: Ich bediene mich.

Seid ihr auch Fans der feinen japanischen Küche und könnt es gar nicht abwarten „loszurollen“? Schreibt es uns als Kommentar!

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Avocado Rezepte: Avocado-Maki-Sushi

Die Avocado ist auf der ganzen Welt beliebt und die Avocadissimo-Redaktion freut sich, einen weiteren Gastbeitrag veröffentlichen zu können. Die Autorin dieses wunderbaren Avocado Sushi Rezeptes ist Asja Bernd. Asja ist Wissenschaftsjournalistin, Japan-Fan und eine Freundin der Avocado. Aus unserer Sicht ist das die beste Kombination, die wir uns für das folgende Rezept überhaupt vorstellen können. Für die schönen Fotos geht ein großer Dank an Semjon Schmidt.

 

Avocado Rezepte: Avocado Sushi – Keep rollin‘

Sushi ist vermutlich das bekannteste japanische Gericht und ich habe es zum ersten Mal tatsächlich in Japan gegessen. Allerdings kann ich insbesondere Kaviar oder rohen Shrimps nicht so viel abgewinnen und Thunfisch kommt aus Prinzip nicht auf meinen Teller. Deshalb rolle ich gern andere Dinge in Algen ein – beispielsweise Avocado! Maki, die ich euch als Gastautorin zeige, sind gerollte Sushi mit einem Nori-Blatt darum.

Zutaten für 4 Portionen:

  • 450g Sushi-Reis
  • Reisessig
  • Noriblätter (gibt es in gut sortierten Supermärkten oder im Asia-Supermarkt)
  • 2 Avocados
  • Wasabi (grüne Meerrettichpaste)
  • Gari (eingelegten Ingwer)
  • Sojasauce

Werkzeug: Sushimatte, Brett, sehr scharfes Messer

Vorbereitung: Bevor es mit dem Sushi selbst losgeht, muss der Reis gekocht werden. Eine gute Anleitung gibt es hier (dazu braucht man außer Reis Reisessig, Zucker und Sojasauce). Wenn der Reis abgekühlt ist, kann es losgehen.

Die Sushi-Matte könnt ihr in Frischhaltefolie einwickeln, dann spart ihr euch das Saubermachen danach. Außerdem braucht ihr eine Schale mit Wasser und etwas Reisessig, um die Finger damit zu benetzen. Die Avocado befreit ihr von Schale und Kernen und schneidet sie in schmale Längsstreifen.

Zunächst legt ihr ein Noriblatt auf das Brett und halbiert es mit dem Messer. Da die Algen sehr spröde sind, solltet ihr sie nicht schneiden sondern nur durch Druck auf der Klinge zerteilen. Eine Hälfte kann erst einmal beiseite, die andere legt ihr auf die Matte mit dir rauen Seite nach oben. Nun kommt der Reis ins Spiel: Da er stark klebt, tunkt ihr die Finger in das Wasser und verteilt ihn mit feuchten Fingern auf dem Noriblatt. Dabei solltet ihr ihn möglichst gleichmäßig verteilen und nur leicht andrücken. An der oberen Längsseite lasst ihr einen Streifen frei, damit ihr nachher gut rollen könnt.

Im unteren Drittel legt ihr die Avocado-Stücke in einem Streifen über den Reis. Wer gern Wasabi mag, kann nun mit einem Finger vorsichtig etwas Wasabi auf der Avocado verteilen. Achtung: Das Zeug ist *sehr* scharf. Wenn es nicht alle, die mitessen, mögen, am besten weglassen und den Wasabi beim Essen dazureichen.

Dann geht’s ans Rollen. Das Noriblatt sollte möglichst nah an der Kante der Matte liegen. Das untere Ende nehmt ihr hoch und fangt an zu rollen. Damit die Avocado bleibt, wo sie hingehört, könnt ihr sie anfangs mit den Fingern etwas festhalten. Wenn sich die Rolle schließt, drückt ihr den Rand des Noriblatts gut an und rollt die Matte dann komplett ein. Dann wieder auswickeln – fertig! Wenn ihr ein paar Mal geübt habt, sollte das Rollen gut klappen und falls es doch Schwierigkeiten gibt: Auf Youtube gibt’s jede Menge Videos, in denen die Technik gezeigt wird.

Teilt die Rolle mit einem sehr scharfen Messer in der Mitte durch. Damit der Reis nicht an der Klinge klebt, könnt ihr sie mit etwas Essig-Wasser befeuchten, am besten nach jedem Schnitt. Die beiden Hälften schneidet ihr in je drei gleich große Stücke. Jetzt noch aufrichten und fertig sind die Maki!

Zum Anrichten braucht ihr die Sojasauce zum Dippen, den eingelegten Ingwer und Wasabi. In Japan ist Sushi Finger-Food, den Kampf mit den Stäbchen könnt ihr euch also sparen. 😉

Sushi, bei denen das Noriblatt halbiert und nur eine Zutat verwendet wird, heißen Hoso-Maki, auf Deutsch „Dünne Rollen“. Für die dickeren Futo-Maki wird ein unzerteiltes Blatt verwendet, die Rolle wird mit mehreren Zutaten gefüllt.

In Japan wird selten nur eine Sorte Sushi gegessen. Stattdessen gibt es verschiedene, die auf einer Platte angerichtet sind. Weitere Füllungen sind Gurke, Paprika, oder natürlich Fisch, Shrimps oder Kaviar. Wenn ihr euch nicht sicher seid, ob der Fisch bei eurem Händler wirklich frisch ist, könnt ihr Räucherlachs, gegarte Shrimps oder auch Surimi verwenden.

Außer Maki könnt ihr auch Nigiri-Sushi, Temaki oder California-Rolls machen. Bei Nigiri liegt der Fisch direkt auf einem Häppchen Reis, ohne Nori.

Bei Temaki wird ein halbes Noriblatt wie eine Schultüte gerollt und dann gefüllt.

California-Rolls gehören nicht zu den klassischen Sushi, sie werden auch als Inside-Out bezeichnet. Das Noriblatt umhüllt den Fisch und ist außen mit Reis bedeckt, der mit Sesam bestreut wurde. Viele verschiedene Arten und Füllungen findet ihr bei Wikipedia.

Ich habe Sushi vor kurzem als Hauptgericht in einem Vier-Gänge-Menü serviert, mit Yakitori-Spießen als Vorspeise, Miso-Suppe und Grünem-Tee-Eis zum Dessert. Das ist nicht viel Arbeit und beeindruckt ziemlich. 😉 In diesem Sinne: Itadakimasu!*

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