Geschichte der Avocado: Siegeszug der Avocados nach Europa

Nach den ersten beiden Artikel „Avocado als Aphrodisiakum“ und „Spanische Eroberer entdecken die Avocado für sich“ geht es nun weiter mit der Geschichte der Avocados.

Die Bekanntheit von Avocados steigt

1550 wird der spanische Name für die Avocado („aguacate“) das erste Mal erwähnt, und zwar vom spanischen Eroberer und Historiker Pedro de Cieza de Leon in seinem Reisetagebuch. Darin hatte er sich notiert, dass Avocados in Panama, Ekuador, Kolumbien und Peru wachsen.

Erst vier Jahre später, also 1554, wird erstmals schriftlich festgehalten, dass die Avocado in Mexiko, dem Ursprungsland der Frucht, wächst: Francisco Cervantes Salazar führt Avocados in seinem Buch „Chroniken des Neuen Spaniens“ als eine der FrüchRund um die Avocadote auf, die auf dem Markt von Tenochtitlan (dem damaligen Namen für das heutige Mexiko City) verkauft werden.

Ungefähr zur gleichen Zeit entdecken die spanischen Eroberer einen besonderen Einsatzzweck des Avocadokerns, dessen milchiger Saft sich an der Luft rot verfärbt. Die Spanier hatten nämlich herausgefunden, dass sie diese rotbraune oder sogar schwärzliche Flüssigkeit aufgrund ihrer Wischfestigkeit als Tinte auf Dokumenten verwenden können. Einige dieser Dokumente existieren heutzutage übrigens immer noch.

Aber wann wurden Avocados denn nun in Europa eingeführt?

Hier gehen die Ansichten stark auseinander: Einige Quellen behaupten, dass die spanischen Entdecker unter Hernan Cortes diese für Europäer ungewöhnliche Frucht bereits im 16. Jahrhundert aus Mexiko mit nach Europa brachten. Andere gehen hingegen davon aus, dass sie erst 1653 von den englischen Seefahrern von Südamerika nach Europa „importiert“ wurde.
Sicher ist aber, dass Avocados wegen des hohen Nährwertes für die Seeleute ein wertvoller und sehr beliebter Proviant waren. Durch ihren hohen Protein- und Fettgehalt konnte die „Butterfrucht“ auf den langen Seereisen gut als Fleisch- und Butterersatz eingesetzt werden. Nicht umsonst wurden die Avocados, die gerne als Aufstrich für den Schiffszwieback genutzt wurden, von den europäischen Seemännern „Butter des Bootsmanns“ genannt.

Das nächste Mal erfahrt ihr, wie die Avocados nach und nach im Rest der Welt bekannt werden. Bleibt uns also treu.

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Geschichte der Avocado: Siegeszug der Avocados nach Europa

Nach den ersten beiden Artikel „Avocado als Aphrodisiakum“ und „Spanische Eroberer entdecken die Avocado für sich“ geht es nun weiter mit der Geschichte der Avocados.

Die Bekanntheit von Avocados steigt

1550 wird der spanische Name für die Avocado („aguacate“) das erste Mal erwähnt, und zwar vom spanischen Eroberer und Historiker Pedro de Cieza de Leon in seinem Reisetagebuch. Darin hatte er sich notiert, dass Avocados in Panama, Ekuador, Kolumbien und Peru wachsen.

Erst vier Jahre später, also 1554, wird erstmals schriftlich festgehalten, dass die Avocado in Mexiko, dem Ursprungsland der Frucht, wächst: Francisco Cervantes Salazar führt Avocados in seinem Buch „Chroniken des Neuen Spaniens“ als eine der FrüchRund um die Avocadote auf, die auf dem Markt von Tenochtitlan (dem damaligen Namen für das heutige Mexiko City) verkauft werden.

Ungefähr zur gleichen Zeit entdecken die spanischen Eroberer einen besonderen Einsatzzweck des Avocadokerns, dessen milchiger Saft sich an der Luft rot verfärbt. Die Spanier hatten nämlich herausgefunden, dass sie diese rotbraune oder sogar schwärzliche Flüssigkeit aufgrund ihrer Wischfestigkeit als Tinte auf Dokumenten verwenden können. Einige dieser Dokumente existieren heutzutage übrigens immer noch.

Aber wann wurden Avocados denn nun in Europa eingeführt?

Hier gehen die Ansichten stark auseinander: Einige Quellen behaupten, dass die spanischen Entdecker unter Hernan Cortes diese für Europäer ungewöhnliche Frucht bereits im 16. Jahrhundert aus Mexiko mit nach Europa brachten. Andere gehen hingegen davon aus, dass sie erst 1653 von den englischen Seefahrern von Südamerika nach Europa „importiert“ wurde.
Sicher ist aber, dass Avocados wegen des hohen Nährwertes für die Seeleute ein wertvoller und sehr beliebter Proviant waren. Durch ihren hohen Protein- und Fettgehalt konnte die „Butterfrucht“ auf den langen Seereisen gut als Fleisch- und Butterersatz eingesetzt werden. Nicht umsonst wurden die Avocados, die gerne als Aufstrich für den Schiffszwieback genutzt wurden, von den europäischen Seemännern „Butter des Bootsmanns“ genannt.

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Nach den ersten beiden Artikel „Avocado als Aphrodisiakum“ und „Spanische Eroberer entdecken die Avocado für sich“ geht es nun weiter mit der Geschichte der Avocados.

Die Bekanntheit von Avocados steigt

1550 wird der spanische Name für die Avocado („aguacate“) das erste Mal erwähnt, und zwar vom spanischen Eroberer und Historiker Pedro de Cieza de Leon in seinem Reisetagebuch. Darin hatte er sich notiert, dass Avocados in Panama, Ekuador, Kolumbien und Peru wachsen.

Erst vier Jahre später, also 1554, wird erstmals schriftlich festgehalten, dass die Avocado in Mexiko, dem Ursprungsland der Frucht, wächst: Francisco Cervantes Salazar führt Avocados in seinem Buch „Chroniken des Neuen Spaniens“ als eine der FrüchRund um die Avocadote auf, die auf dem Markt von Tenochtitlan (dem damaligen Namen für das heutige Mexiko City) verkauft werden.

Ungefähr zur gleichen Zeit entdecken die spanischen Eroberer einen besonderen Einsatzzweck des Avocadokerns, dessen milchiger Saft sich an der Luft rot verfärbt. Die Spanier hatten nämlich herausgefunden, dass sie diese rotbraune oder sogar schwärzliche Flüssigkeit aufgrund ihrer Wischfestigkeit als Tinte auf Dokumenten verwenden können. Einige dieser Dokumente existieren heutzutage übrigens immer noch.

Aber wann wurden Avocados denn nun in Europa eingeführt?

Hier gehen die Ansichten stark auseinander: Einige Quellen behaupten, dass die spanischen Entdecker unter Hernan Cortes diese für Europäer ungewöhnliche Frucht bereits im 16. Jahrhundert aus Mexiko mit nach Europa brachten. Andere gehen hingegen davon aus, dass sie erst 1653 von den englischen Seefahrern von Südamerika nach Europa „importiert“ wurde.
Sicher ist aber, dass Avocados wegen des hohen Nährwertes für die Seeleute ein wertvoller und sehr beliebter Proviant waren. Durch ihren hohen Protein- und Fettgehalt konnte die „Butterfrucht“ auf den langen Seereisen gut als Fleisch- und Butterersatz eingesetzt werden. Nicht umsonst wurden die Avocados, die gerne als Aufstrich für den Schiffszwieback genutzt wurden, von den europäischen Seemännern „Butter des Bootsmanns“ genannt.

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Die Bekanntheit von Avocados steigt

1550 wird der spanische Name für die Avocado („aguacate“) das erste Mal erwähnt, und zwar vom spanischen Eroberer und Historiker Pedro de Cieza de Leon in seinem Reisetagebuch. Darin hatte er sich notiert, dass Avocados in Panama, Ekuador, Kolumbien und Peru wachsen.

Erst vier Jahre später, also 1554, wird erstmals schriftlich festgehalten, dass die Avocado in Mexiko, dem Ursprungsland der Frucht, wächst: Francisco Cervantes Salazar führt Avocados in seinem Buch „Chroniken des Neuen Spaniens“ als eine der FrüchRund um die Avocadote auf, die auf dem Markt von Tenochtitlan (dem damaligen Namen für das heutige Mexiko City) verkauft werden.

Ungefähr zur gleichen Zeit entdecken die spanischen Eroberer einen besonderen Einsatzzweck des Avocadokerns, dessen milchiger Saft sich an der Luft rot verfärbt. Die Spanier hatten nämlich herausgefunden, dass sie diese rotbraune oder sogar schwärzliche Flüssigkeit aufgrund ihrer Wischfestigkeit als Tinte auf Dokumenten verwenden können. Einige dieser Dokumente existieren heutzutage übrigens immer noch.

Aber wann wurden Avocados denn nun in Europa eingeführt?

Hier gehen die Ansichten stark auseinander: Einige Quellen behaupten, dass die spanischen Entdecker unter Hernan Cortes diese für Europäer ungewöhnliche Frucht bereits im 16. Jahrhundert aus Mexiko mit nach Europa brachten. Andere gehen hingegen davon aus, dass sie erst 1653 von den englischen Seefahrern von Südamerika nach Europa „importiert“ wurde.
Sicher ist aber, dass Avocados wegen des hohen Nährwertes für die Seeleute ein wertvoller und sehr beliebter Proviant waren. Durch ihren hohen Protein- und Fettgehalt konnte die „Butterfrucht“ auf den langen Seereisen gut als Fleisch- und Butterersatz eingesetzt werden. Nicht umsonst wurden die Avocados, die gerne als Aufstrich für den Schiffszwieback genutzt wurden, von den europäischen Seemännern „Butter des Bootsmanns“ genannt.

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Erst vier Jahre später, also 1554, wird erstmals schriftlich festgehalten, dass die Avocado in Mexiko, dem Ursprungsland der Frucht, wächst: Francisco Cervantes Salazar führt Avocados in seinem Buch „Chroniken des Neuen Spaniens“ als eine der FrüchRund um die Avocadote auf, die auf dem Markt von Tenochtitlan (dem damaligen Namen für das heutige Mexiko City) verkauft werden.

Ungefähr zur gleichen Zeit entdecken die spanischen Eroberer einen besonderen Einsatzzweck des Avocadokerns, dessen milchiger Saft sich an der Luft rot verfärbt. Die Spanier hatten nämlich herausgefunden, dass sie diese rotbraune oder sogar schwärzliche Flüssigkeit aufgrund ihrer Wischfestigkeit als Tinte auf Dokumenten verwenden können. Einige dieser Dokumente existieren heutzutage übrigens immer noch.

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Hier gehen die Ansichten stark auseinander: Einige Quellen behaupten, dass die spanischen Entdecker unter Hernan Cortes diese für Europäer ungewöhnliche Frucht bereits im 16. Jahrhundert aus Mexiko mit nach Europa brachten. Andere gehen hingegen davon aus, dass sie erst 1653 von den englischen Seefahrern von Südamerika nach Europa „importiert“ wurde.
Sicher ist aber, dass Avocados wegen des hohen Nährwertes für die Seeleute ein wertvoller und sehr beliebter Proviant waren. Durch ihren hohen Protein- und Fettgehalt konnte die „Butterfrucht“ auf den langen Seereisen gut als Fleisch- und Butterersatz eingesetzt werden. Nicht umsonst wurden die Avocados, die gerne als Aufstrich für den Schiffszwieback genutzt wurden, von den europäischen Seemännern „Butter des Bootsmanns“ genannt.

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1550 wird der spanische Name für die Avocado („aguacate“) das erste Mal erwähnt, und zwar vom spanischen Eroberer und Historiker Pedro de Cieza de Leon in seinem Reisetagebuch. Darin hatte er sich notiert, dass Avocados in Panama, Ekuador, Kolumbien und Peru wachsen.

Erst vier Jahre später, also 1554, wird erstmals schriftlich festgehalten, dass die Avocado in Mexiko, dem Ursprungsland der Frucht, wächst: Francisco Cervantes Salazar führt Avocados in seinem Buch „Chroniken des Neuen Spaniens“ als eine der FrüchRund um die Avocadote auf, die auf dem Markt von Tenochtitlan (dem damaligen Namen für das heutige Mexiko City) verkauft werden.

Ungefähr zur gleichen Zeit entdecken die spanischen Eroberer einen besonderen Einsatzzweck des Avocadokerns, dessen milchiger Saft sich an der Luft rot verfärbt. Die Spanier hatten nämlich herausgefunden, dass sie diese rotbraune oder sogar schwärzliche Flüssigkeit aufgrund ihrer Wischfestigkeit als Tinte auf Dokumenten verwenden können. Einige dieser Dokumente existieren heutzutage übrigens immer noch.

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Hier gehen die Ansichten stark auseinander: Einige Quellen behaupten, dass die spanischen Entdecker unter Hernan Cortes diese für Europäer ungewöhnliche Frucht bereits im 16. Jahrhundert aus Mexiko mit nach Europa brachten. Andere gehen hingegen davon aus, dass sie erst 1653 von den englischen Seefahrern von Südamerika nach Europa „importiert“ wurde.
Sicher ist aber, dass Avocados wegen des hohen Nährwertes für die Seeleute ein wertvoller und sehr beliebter Proviant waren. Durch ihren hohen Protein- und Fettgehalt konnte die „Butterfrucht“ auf den langen Seereisen gut als Fleisch- und Butterersatz eingesetzt werden. Nicht umsonst wurden die Avocados, die gerne als Aufstrich für den Schiffszwieback genutzt wurden, von den europäischen Seemännern „Butter des Bootsmanns“ genannt.

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1550 wird der spanische Name für die Avocado („aguacate“) das erste Mal erwähnt, und zwar vom spanischen Eroberer und Historiker Pedro de Cieza de Leon in seinem Reisetagebuch. Darin hatte er sich notiert, dass Avocados in Panama, Ekuador, Kolumbien und Peru wachsen.

Erst vier Jahre später, also 1554, wird erstmals schriftlich festgehalten, dass die Avocado in Mexiko, dem Ursprungsland der Frucht, wächst: Francisco Cervantes Salazar führt Avocados in seinem Buch „Chroniken des Neuen Spaniens“ als eine der FrüchRund um die Avocadote auf, die auf dem Markt von Tenochtitlan (dem damaligen Namen für das heutige Mexiko City) verkauft werden.

Ungefähr zur gleichen Zeit entdecken die spanischen Eroberer einen besonderen Einsatzzweck des Avocadokerns, dessen milchiger Saft sich an der Luft rot verfärbt. Die Spanier hatten nämlich herausgefunden, dass sie diese rotbraune oder sogar schwärzliche Flüssigkeit aufgrund ihrer Wischfestigkeit als Tinte auf Dokumenten verwenden können. Einige dieser Dokumente existieren heutzutage übrigens immer noch.

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1550 wird der spanische Name für die Avocado („aguacate“) das erste Mal erwähnt, und zwar vom spanischen Eroberer und Historiker Pedro de Cieza de Leon in seinem Reisetagebuch. Darin hatte er sich notiert, dass Avocados in Panama, Ekuador, Kolumbien und Peru wachsen.

Erst vier Jahre später, also 1554, wird erstmals schriftlich festgehalten, dass die Avocado in Mexiko, dem Ursprungsland der Frucht, wächst: Francisco Cervantes Salazar führt Avocados in seinem Buch „Chroniken des Neuen Spaniens“ als eine der FrüchRund um die Avocadote auf, die auf dem Markt von Tenochtitlan (dem damaligen Namen für das heutige Mexiko City) verkauft werden.

Ungefähr zur gleichen Zeit entdecken die spanischen Eroberer einen besonderen Einsatzzweck des Avocadokerns, dessen milchiger Saft sich an der Luft rot verfärbt. Die Spanier hatten nämlich herausgefunden, dass sie diese rotbraune oder sogar schwärzliche Flüssigkeit aufgrund ihrer Wischfestigkeit als Tinte auf Dokumenten verwenden können. Einige dieser Dokumente existieren heutzutage übrigens immer noch.

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Hier gehen die Ansichten stark auseinander: Einige Quellen behaupten, dass die spanischen Entdecker unter Hernan Cortes diese für Europäer ungewöhnliche Frucht bereits im 16. Jahrhundert aus Mexiko mit nach Europa brachten. Andere gehen hingegen davon aus, dass sie erst 1653 von den englischen Seefahrern von Südamerika nach Europa „importiert“ wurde.
Sicher ist aber, dass Avocados wegen des hohen Nährwertes für die Seeleute ein wertvoller und sehr beliebter Proviant waren. Durch ihren hohen Protein- und Fettgehalt konnte die „Butterfrucht“ auf den langen Seereisen gut als Fleisch- und Butterersatz eingesetzt werden. Nicht umsonst wurden die Avocados, die gerne als Aufstrich für den Schiffszwieback genutzt wurden, von den europäischen Seemännern „Butter des Bootsmanns“ genannt.

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1550 wird der spanische Name für die Avocado („aguacate“) das erste Mal erwähnt, und zwar vom spanischen Eroberer und Historiker Pedro de Cieza de Leon in seinem Reisetagebuch. Darin hatte er sich notiert, dass Avocados in Panama, Ekuador, Kolumbien und Peru wachsen.

Erst vier Jahre später, also 1554, wird erstmals schriftlich festgehalten, dass die Avocado in Mexiko, dem Ursprungsland der Frucht, wächst: Francisco Cervantes Salazar führt Avocados in seinem Buch „Chroniken des Neuen Spaniens“ als eine der FrüchRund um die Avocadote auf, die auf dem Markt von Tenochtitlan (dem damaligen Namen für das heutige Mexiko City) verkauft werden.

Ungefähr zur gleichen Zeit entdecken die spanischen Eroberer einen besonderen Einsatzzweck des Avocadokerns, dessen milchiger Saft sich an der Luft rot verfärbt. Die Spanier hatten nämlich herausgefunden, dass sie diese rotbraune oder sogar schwärzliche Flüssigkeit aufgrund ihrer Wischfestigkeit als Tinte auf Dokumenten verwenden können. Einige dieser Dokumente existieren heutzutage übrigens immer noch.

Aber wann wurden Avocados denn nun in Europa eingeführt?

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Sicher ist aber, dass Avocados wegen des hohen Nährwertes für die Seeleute ein wertvoller und sehr beliebter Proviant waren. Durch ihren hohen Protein- und Fettgehalt konnte die „Butterfrucht“ auf den langen Seereisen gut als Fleisch- und Butterersatz eingesetzt werden. Nicht umsonst wurden die Avocados, die gerne als Aufstrich für den Schiffszwieback genutzt wurden, von den europäischen Seemännern „Butter des Bootsmanns“ genannt.

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