“Hass”-Avocados sind trotzdem liebenswert

Die Hass-Avocado mit ihrer dunklen Schale

Die Hass-Avocado mit ihrer dunklen Schale

Freunde der Avocado, heute möchte ich euch mit der Hass-Avocado eine Avocado-Sorte vorstellen, die  – sagen wir mal – bei der Namensvergabe ein wenig Pech hatte.

Der Name “Hass” weist nicht etwa auf einen negativen Gefühlsausbruch beim Genuss der Frucht hin, sondern auf den Umstand, dass der kalifornische Postmann Rudolph Hass auf diesen Baum in den 1930er Jahren stieß, dessen Frucht später nach ihm benannt werden sollte. In seinem Garten versteckte sich die wilde Kreuzung als einzige ihrer Art zwischen vielen anderen Bäumen. Bei der Hass-Avocado handelt es sich also nicht um eine gezielte Züchtung, sondern um eine zufällige Mutation. Dieser Baum ist dementsprechend die Ur­mutter aller heutigen Hass-Avocado-Bäume, die in Israel, Kalifornien, Mexiko, Chile und Spanien angebaut werden.

In Mitteleuropa gehört die “Hass”, die  zwischen 140 und 350 Gramm wiegt, neben der “Fuerte” zu den häufigsten im Handel angebotenen Avocado-Sorten. Besonders unsere Nachbarn aus Frankreich sowie die Amerikaner finden die Hass so richtig dufte.

Die Frucht ist Lehrerin Avocadissimo zunächst grün, wird mit zunehmender Reife dunkler und schließlich ganz schwarz. Die schwarze Schale ist hier also kein Zeichen von Verderb, sondern Hinweis auf einen idealen Reifezustand.
Aber beachtet meinen Tipp: Kauft niemals eine bereits schwarze Hass-Avocado, da ihr ja nicht wisst, wie lange sie schon schwarz ist und die Frucht daher bereits überreif sein kann. Die Farbe ist umso wichtiger, da die dicke, stark genoppte Schale ein (mögliches) Hindernis bei der Ertastung des Reifegrades darstellt.

Die rundlich-ovale Hass ist kleiner als die Fuerte, schmeckt aber aromatischer als diese. Ihr gelbes bis orangefarbenes Fruchtfleisch hat einen intensiven nussigen Geschmack.  Das Fruchtfleisch hat eine hohe Qualität und einen Öl-Gehalt von 18-23%, weshalb die Hass von einigen auch als “Königin unter den Avocados” bezeichnet wird.

Kein Wunder also, dass der Hass erst letzte Woche im REWE-Prospekt ein ausführliches Portrait auf der zweiten Seite gewidmet wurde. Man findet sie übrigens auch öfter unter der Bezeichnung “Black Sensation” in Lebensmittelläden und wenn der Einzelhandel das schon sagt, dann muss es ja stimmen …

Was sind eure Genusserfahrungen mit der Hass-Avocado? Wir freuen uns auf eure Statements und Eindrücke!

4 Responses to “Hass”-Avocados sind trotzdem liebenswert
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